Instant Messaging

Facebook Messenger für iPhone, Android und Windows Phone

Mit dem Messenger können auf Face­book begonnene Unter­haltungen auch von unter­wegs naht­los weiter­geführt werden. Doch die beliebte Messaging-App hat ihre Tücken, allen voran die laxe Verschlüs­selung.
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Facebook ist das beliebteste soziale Netz­werk welt­weit. Über 1,5 Milli­arden Nutzer zählte die Platt­form 2016, Tendenz steigend. Wer Facebook nutzt, kann nicht nur Fotos und Kommen­tare auf Pinn­wänden teilen, sondern auch direkt im Browser in Echt­zeit mit seinen Freunden chatten. Damit das auch auf dem Smart­phone reibungs­los funktio­niert, gibt es den Face­book-Messen­ger. Die App ermöglicht es, Unter­haltungen, die am Desktop begonnen wurden, naht­los auf einem Mobil­gerät weiter­zuführen. Diese Multi-Device-Fähig­keit hat der Messenger dem beliebten Konkur­renten WhatsApp sogar voraus, der strikt an ein einziges Smart­phone, bezie­hungs­weise eine Telefon­nummer, gebunden ist.

Mehr als Sticker und Smileys: Das kann der Messenger

Logo Facebook MessengerFacebook Messenger Der Facebook-Messenger zeichnet sich vor allem durch seine große Auswahl an liebe­voll gestal­teten Stickern und GIFs aus. Vom typischen gelben Smiley bis zur Pizza backenden Katze ist alles dabei. Daneben verfügt die App über alle gängigen Messenger-Funktionen wie Einzel- und Gruppen­chats, Sprach­nach­richten oder das Teilen von Medien. Auch Sprach- und Video-Anrufe sind möglich.

Ursprünglich war der Kurz­nach­richten-Dienst in der Facebook-App integriert, bis sich Gründer Mark Zucker­berg dazu entschloss, einzelne Funktionen stärker in getrennten Anwen­dungen zu platzieren. Facebook begründete die Entschei­dung mit den Worten: "Indem wir Messenger aus der Haupt­anwendung ausgliedern, wird es für uns einfacher, die Messenger-App weiterzu­entwickeln." Bei den Nutzern stieß die Extra-App zunächst auf wenig Begeisterung. Mittler­weile jedoch gehört der Messenger zu den meist­genutzten Smart­phone-Messengern in Deutsch­land.

Kritisches Thema Datenschutz

Facebook-Messenger
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Problematisch indes ist das Thema Daten­schutz. Der Messenger verfügt zwar über eine Ende-zu-Ende-Verschlüs­selung, sie wird jedoch nur dann aktiv, wenn der Nutzer manuell in eine sogenannte "geheime Unter­haltung" wechselt. In diesem Geheim-Modus entfallen aber viele der Funktionen, die den Messenger über­haupt attraktiv machen, so zum Beispiel seine Multi-Device-Fähig­keit oder das Senden von Videos und GIFs.

Ebenfalls beunruhigend ist die umstrit­tene Daten­weiter­gabe von WhatsApp an Facebook. WhatsApp hatte zunächst geplant, die Telefon­nummer des Nutzers sowie anfallende Verkehrs­daten an die Konzern­mutter Face­book zu übermitteln. Die Infor­mationen sollten der Verbes­serung von Werbung und Freunde-Vorschlägen in den Facebook-Diensten dienen, hieß es. Daten­schützer konnten die Weiter­gabe zwar zunächst verhindern, ein ungutes Gefühl dürfte bei sicher­heits­bewussten Nutzern jedoch bleiben.

Hier auf teltarif.de halten wir Sie über alle Neuerungen zum Facebook-Messenger auf dem Laufenden.

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