Musik-Streaming

Apple Music: Das bessere Spotify?

Apple Music lockt mit einem sozialen Netzwerk, eigenem Radio-Sender und über 40 Milli­onen Musik-Titeln. Für Studenten, Familien und für Telekom-Kunden gibt es Rabatte. Wir werfen einen Blick auf Kosten und Features.
Von Melanie Spies
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Spotify, Deezer, Napster, Google Play Music, Amazon Prime Music, Musicload, Juke, Wimp - die Liste der verfüg­baren Musik-Streaming-Dienste ist lang, entsprechend groß die Konkurrenz. Denn Apple startete vergleichs­weise spät ins Rennen um die belieb­testen Musik-Abos. Erst seit 2015 gibt es den haus­eigenen Streaming-Dienst Apple Music. Und es drängt sich die Frage auf: Noch ein Musik-Streaming-Dienst? Brauchen wir das wirklich? Wir werfen einen Blick auf Kosten, Features und Angebote.

Multifunktional: Das bietet Apple Music

Apple Music will mehr sein als nur eine weitere Musik-Flatrate. Vom Streaming-Dienst übers Internet-Radio bis hin zum sozialem Netz­werk, alles soll der neue Dienst in sich vereinen, der mit iOS 10 und iTunes 12.5.1 eine regel­rechte General­über­holung erhalten hat. Nachdem zahl­reiche Nutzer das unübersicht­liche Layout und die erschwerte Navi­gation beklagt hatten, reagierte Apple in der neuen Version mit einem frischen benutzer­freund­lichen Design. Alles schön und gut - aber ist der Neue von Apple wirklich besser als das gute alte Spotify? Wir haben Apple Music unter iOS 10 getestet.

Apple Music: Die Features im Überblick

Apple Musik-Streaming-Dienst Apple MusicApples Musik-Streaming-Dienst Apple Music

  • Musik-Streaming:
    Im Vordergrund von Apples Musik-App steht natürlich das Streaming. Nutzer erhalten Zugriff auf circa 40 Milli­onen Titel aus dem Apple-Music-Katalog. Dazu gibt es im Menü "Für Dich" täglich neue Vor­schläge für Alben und Play­lists, die anhand des bis­herigen Nutzungs­verhaltens ausge­wählt werden. Gestreamt wird im Format AAC+ mit 256 kBit/s beziehungs­weise 128 kBit/s in der Mobil-Version. Auch Videos sind über Apple Music verfügbar.
  • Internet-Radio:
    Neben populären Nachrichten-Kanälen wie Deutschland­funk und BBC sind auch zahl­reiche Musik-Sparten­kanäle über Apple Music verfügbar. Zudem hat Apple zusammen mit seinem Streaming-Dienst einen eigenen Radio-Sender einge­führt. Das englisch­sprachige Programm Beats 1 wartet mit echter Star-Besetzung auf. Künstler wie Elton John, Mary J Blidge oder Pharrell Williams sind als Modera­toren vertreten. Beats 1 kann auch von Nutzern ohne Apple-Music-Abo kostenlos empfangen werden.
  • Soziales Netzwerk:
    Auch das soziale Musik-Netz­werk Connect ist Teil der Apple-Music-App. Dort können Nutzer ihren Lieblings­künstlern folgen, Posts, Bilder und Videos ansehen und Inhalte kommen­tieren oder "liken". Die Platt­form soll unter anderem dazu dienen, dass Künstler ihre Musik leichter veröffent­lichen können.

Kosten: Mit dem Familien-Abo sparen

Apple Music
Abo
Kosten
(Euro/Monat)
Einzelperson 9,99
Student 4,99
Familie
(max. 6 Personen)
14,99
Neukunden können Apple Music drei Monate lang kosten­los testen. Danach schlägt der Dienst mit 9,99 Euro monatlich zu Buche. Für Familien gibt es eine günstigere Variante für 14,99 Euro verteilt auf sechs Familien­mitglieder (also rund 2,50 Euro pro Person und Monat). Voraus­setzung ist die iCloud-Familien­freigabe. Studenten, die an einer Hoch­schule einge­schrieben sind, erhalten eben­falls einen ver­günstigten Preis von 4,99 Euro pro Monat. Der Studenten-Rabatt gilt für einen Zeit­raum von maximal vier Jahren. Die Apple-Music-Abonne­ments sind jeweils monatlich kündbar.

Sechs Monate gratis für Telekom-Kunden

Telekom-Kunden können Apple Music sechs Monate lang kostenlos testen. Das Angebot gilt sowohl für Neu­kunden als auch für Bestands­kunden und Vertrags­verlängerer mit einem Smart­phone- oder Data-only-Tarif der Telekom. Nach Ablauf der Probe-Frist wird eine minimal vergüns­tigte Grund­gebühr von 9,95 Euro pro Monat fällig. Das Angebot lässt sich jeweils zum Monats­ende kündigen.

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