Quark?

Android 10 Q: Dark Mode und mehr Sicherheit

Googles neues Betriebssystem, möglicherweise Android Q genannt, wird in diesem Jahr erwartet. Nachfolgend lesen Sie, welche Neuerungen des Android-Pie-Nachfolgers bereits bekannt sind.
AAA
Teilen

Googles Betriebssystem Android gehört neben Apples iOS zu den wichtigsten Softwarelösungen für Smartphones. Jedes Jahr bringt der Suchmaschinen-Betreiber eine neue Version auf unterstützte Smartphones, von Versionsupgrades bestehender Android-Versionen mal abgesehen. Orientiert sich Google weiterhin an alphabetischer Reihenfolge, wird der Nachkömmling der aktuellen Software Android 9 Pie Android 10 Q heißen. Wofür der Buchstabe Q stehen wird, ist noch nicht bekannt. Im letzten Jahr wurde vor offizieller Veröffentlichung von Pie wild darüber spekuliert, wofür das P stehen mochte. Pancake galt als Favorit, woraus schließlich Pie (deutsch: Kuchen) wurde. Google nutzt als Zusatzbezeichnung gerne süße Speisen oder Süßigkeiten. So ein Quark. Dass das Q dafür steht, ist unwahrscheinlich. Bleibt abzuwarten, wofür sich Google entscheiden wird, vielleicht wird das Betriebssystem auch ganz anders heißen, zum Beispiel schlicht Android 10. Ist schließlich eine runde Zahl und hat Jubiläumscharakter, obgleich Android 2018 Zehnjähriges feierte. Das erste Android war 2008 offiziell verfügbar.

Android Q: Das ist neu!

Google Android 10 QGoogle Android 10 Q Eine erste Test-Version von Android Q ist bereits durchgesickert und offenbarte einige Eindrücke der neuen Software auf einem Google Pixel 3XL. Etwas ist über das neue Android also schon bekannt. Die offizielle Vorstellung wird im Mai im Rahmen von Googles Entwicklerkonferenz I/O erwartet. Ein endgültiges Rollout ist höchstwahrscheinlich für den Herbst geplant.

Dark Mode

Strom sparen, Augen schonen, einfach mal eine andere Optik - dafür sind dunkle Einstellungen der Benutzeroberfläche bekannt, die als "Dark Mode" bezeichnet werden. Dieser besondere Modus soll auch bei Android Q verfügbar sein und komplett schwarz mit dunkelgrauen Elementen in Erscheinung treten. Das soll nicht nur die Augen bei der Nutzung in lichtärmeren Umgebungen schonen, sondern auch den Akku-Verbrauch reduzieren. Der Modus könnte sich in Android Q nachts automatisch aktivieren lassen.

Desktop-Mode

Die endgültige Version von Googles 2019er-Betriebssystem könnte einen Desktop-Modus unterstützen. Derzeit soll eine Funktion bekannt sein, die die Darstellung von Android Q auf einem zweiten Bildschirm erzwingen kann.

GPS-Berechtigungen

Die Standort-Berechtigungen für Apps erhalten eine Erweiterung. Für den Zugriff auf GPS stehen "jederzeit erlauben", "nur erlauben, wenn die App aktiv ist" und "verweigern" zur Verfügung.

Filter für Berechtigungen

Apps sollen sich jetzt beispielsweise nach deren Zugriff auf SMS, den internen Speicher und Kalender auflisten lassen.

Neue Gesichtserkennung

Bisher ist es nicht möglich, dass Verfahren für die Gesichtserkennung für mobile Bezahlvorgänge zu nutzen, wie es beispielsweise Apples iOS erlaubt. Die Technologie in Android soll jetzt dahingehend angepasst werden. Möglich macht das eine erweiterte Integration von Hardware, die die Softwarelösung dafür unterstützt.

Zwischenablage

In aktuellen Android-Versionen können Apps auf gespeicherte Daten in der Zwischenablage zugreifen. Da sind aber nicht selten sensible Daten wie Passwörter gespeichert. Android Q soll diese Möglichkeit einschränken, in dem jede App separat den Zugriff auf die Zwischenablage erhalten muss.

Weitere Zugriffsrechte

Externe Speichermedien wie SD-Karten und USB-Sticks sollen ebenfalls mit neuen Zugriffseinstellungen bedacht werden. Insgesamt soll auf diese Weise mehr Transparenz geschaffen werden, welche Programme auf welche Dateien und Ordner im System zugreifen können.

Meldungen zu Android Q

1 2 3 letzte
Teilen