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Android 10: Dark Mode und mehr Sicherheit

Googles neues Betriebs­system, einfach Android 10 genannt, wird noch in diesem Jahr veröf­fent­licht. Nach­folgend lesen Sie, welche Neue­rungen des Android-Pie-Nach­folgers bereits bekannt sind.
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Googles Betriebs­system Android gehört neben Apples iOS zu den wich­tigsten Soft­ware­lösungen für Smart­phones. Jedes Jahr bringt der Such­maschinen-Betreiber eine neue Version auf unter­stützte Smart­phones, von Versi­onsup­grades bestehender Android-Versionen mal abge­sehen. In diesem Jahr orien­tiert sich Google nicht mehr an der alpha­beti­schen Reihen­folge und verzichtet auf den Zusatz, der immer auf eine Süßig­keit verwies. Das 2019er-Android wird einfach Android 10 heißen.

Als Gründe dafür gibt Google an, dass Android als globales Betriebs­system intui­tiver werden soll. Aufgrund der unter­schied­lichen Spra­chen sei nicht immer klar, was mit dem Beinamen gemeint ist und Süßig­keiten wie "Marsh­mallows" (Android 6) sind nicht auto­matisch in jedem Land Lecke­reien.

Außerdem wird das Logo ange­passt, unter anderem ändert sich die grüne Farbe des Schrift­zugs in Schwarz. Das soll nicht nur ein einfa­cheres Bild des Logos vermit­teln, sondern auch für Menschen mit einer Sehbe­hinde­rung die Lesbar­keit erleich­tern.

Welche Handys mit dem Update auf Android 10 rechnen können, haben wir auf einer Über­sichts­seite zusam­menge­stellt.

Android 10: Das ist neu!

Eine erste Test-Version von Android 10 ist bereits durch­gesi­ckert und offen­barte einige Eindrücke der neuen Soft­ware auf einem Google Pixel 3XL. Etwas ist über das neue Android also schon bekannt. Die offi­zielle Vorstel­lung wird im Mai im Rahmen von Googles Entwick­lerkon­ferenz I/O erwartet. Ein endgül­tiges Rollout ist höchst­wahr­schein­lich für den Herbst geplant.

Dark Mode

Strom sparen, Augen schonen, einfach mal eine andere Optik - dafür sind dunkle Einstel­lungen der Benut­zerober­fläche bekannt, die als "Dark Mode" bezeichnet werden. Dieser beson­dere Modus soll auch bei Android 10 verfügbar sein und komplett schwarz mit dunkel­grauen Elementen in Erschei­nung treten. Das soll nicht nur die Augen bei der Nutzung in lich­tärmeren Umge­bungen schonen, sondern auch den Akku-Verbrauch redu­zieren. Der Modus könnte sich in Android 10 nachts auto­matisch akti­vieren lassen.

Desktop-Mode

Die endgül­tige Version von Googles 2019er-Betriebs­system könnte einen Desktop-Modus unter­stützen. Derzeit soll eine Funk­tion bekannt sein, die die Darstel­lung von Android 10 auf einem zweiten Bild­schirm erzwingen kann.

GPS-Berech­tigungen

Die Standort-Berech­tigungen für Apps erhalten eine Erwei­terung. Für den Zugriff auf GPS stehen "jeder­zeit erlauben", "nur erlauben, wenn die App aktiv ist" und "verwei­gern" zur Verfü­gung.

Filter für Berech­tigungen

Apps sollen sich jetzt beispiels­weise nach deren Zugriff auf SMS, den internen Spei­cher und Kalender auflisten lassen.

Neue Gesichts­erken­nung

Bisher ist es nicht möglich, dass Verfahren für die Gesichts­erken­nung für mobile Bezahl­vorgänge zu nutzen, wie es beispiels­weise Apples iOS erlaubt. Die Tech­nologie in Android soll jetzt dahin­gehend ange­passt werden. Möglich macht das eine erwei­terte Inte­gration von Hard­ware, die die Soft­ware­lösung dafür unter­stützt.

Zwischen­ablage

In aktu­ellen Android-Versionen können Apps auf gespei­cherte Daten in der Zwischen­ablage zugreifen. Da sind aber nicht selten sensible Daten wie Pass­wörter gespei­chert. Android 10 soll diese Möglich­keit einschränken, in dem jede App separat den Zugriff auf die Zwischen­ablage erhalten muss.

Weitere Zugriffs­rechte

Externe Spei­cher­medien wie SD-Karten und USB-Sticks sollen eben­falls mit neuen Zugriffs­einstel­lungen bedacht werden. Insge­samt soll auf diese Weise mehr Trans­parenz geschaffen werden, welche Programme auf welche Dateien und Ordner im System zugreifen können.

Meldungen zu Android 10

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