Kaufratgeber

Tipps für den Tablet-Kauf: iPad, Windows oder Androide?

Ob iPad, eines der zahl­reichen Android-Modelle oder ein Tablet mit Windows 10 - die Wahl des passenden Tablets ist bei der riesigen Auswahl auf dem Markt nicht einfach. Unser Kauf­ratgeber gibt Tipps, wie Sie das passende Gerät für ihre Ansprüche finden.
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Tablets gibt es in den unter­schied­lichsten Größen und Ausführungen. Das passende Gerät zu finden wird durch die Vielzahl an Modellen immer schwieriger. Das iPad von Apple ist zwar für einige Nutzer immer noch der prominen­teste Vertreter unter den Tablets, doch gibt es auch eine Unmenge an Android-Geräten oder Tablets mit dem Microsoft-Betriebs­system Windows. Vor dem Tablet-Kauf gilt es daher einige Fragen zu klären. Wir geben Tipps, wie Sie das passende Modell für Ihre Ansprüche finden.

Wichtiger noch als die Frage der Display­diagonale eines Tablets ist die Entscheidung, mit welchem Betriebs­system das Gerät laufen soll. Zur Auswahl stehen dabei neben Googles Android-System auch iOS sowie das von PCs bekannte Windows.

Tipps für den Tablet-Kauf: iPad, Surface oder Androide?

Vorreiter und Trendsetter: Das iPad von Apple

Entscheiden sich Nutzer für ein Apple-Gerät, schränkt sich die Auswahl an möglichen Modellen auf einen Schlag enorm ein. Immerhin bietet Apple mit dem 7,9 Zoll großen iPad mini 4 und dem wahlweise 10,5 oder 12,9 Zoll großen iPad Pro drei weitere Display­größen neben dem klassischen 9,7-Zoll-Format wie es beispielsweise beim iPad (2017) zu finden ist. Während das iPad mini und das iPad (2017) eine Auflösung von 1536 mal 2048 Pixel bieten, löst das Pro-Modell in der 10,5-Zoll-Version 1668 mal 2224 Pixel und in der 12,9-Zoll-Version satte 2048 mal 2732 Pixel auf. Zudem erlauben die Pro-Modelle über einen Stylus namens "Pencil" die Stiftbedienung. Käufer haben bei allen iPads die Wahl zwischen WLAN-only-Geräten und iPads, die sowohl UMTS/HSPA als auch LTE unterstützen.

Apples iPad gilt für viele Nutzer als Inbegriff eines Tablets und auch das von den iPhones bekannte Retina-Display ist bei den flachen Geräten zu finden. Der Hype um die Apple-Tablets ist vielleicht auch darin begründet, dass das iPad das Gerät war, das den flachen Computern zum Durchbruch verhalf. Mit seinem Erscheinen 2010 brachte die erste Generation den noch bis heute andauernden Tablet-Hype ins Rollen und "das iPad" wird noch immer als Referenz-Modell für viele Tablets herangezogen. Dies liegt vor allem an der guten Zusammen­arbeit zwischen Hard- und Software. Beide Komponenten stammen aus einer Hand und können daher genau aufeinander abgestimmt werden. Ein flüssiger Betrieb, eine intuitive Bedienung sowie regelmäßige und zügige Firmware-Updates sind die Vorteile.

Tipps für den Tablet-Kauf: iPad, Surface oder Androide?
Apple iPad mini 4
Multimedia-Features wie die Wiedergabe von Videos und Musik über iTunes, aber auch Spiele und das Lesen von E-Books stehen beim iPad im Vordergrund. Aufgrund der Vielzahl an Apps aus dem Appstore lässt sich das Tablet mit entsprechenden Programmen aber auch gut für Office-Arbeiten einsetzen. Hilfreich sind in diesem Fall separat erhältliche Bluetooth-Tastaturen.

Apple-Gegner bemängeln beim System iOS allerdings häufig die starre Oberfläche, die sich - anders als Android - nicht wirklich verändern lässt. Ein Nachteil der iPads ist auch die fehlende Kompatibilität mit gängigen Multimedia-Standards. Anders als bei Android-Geräten lässt sich das Display somit nicht so ohne Weiteres drahtlos auf den TV übertragen - hier hilft nur der Apple-TV.

Zudem ist das iPad nichts für den kleinen Geldbeutel: Aktuelle Modelle in den jeweils kleinsten Speicher-Ausführungen kosten meist zwischen 350 Euro bis 650 Euro. Die umfangreich ausgestatteten iPad-Pro-Modelle mit 256 GB Speicher sind sogar noch einige hundert Euro teurer. Mehr Informationen zu den genannten Geräten und deren kleine sowie große Vorgänger finden Sie auf unserer iPad-Übersichts­seite.

Auf der nächsten Seite tauchen wir in die Vielfalt der Android-Tablets ein. Ob 7 oder über 12 Zoll - hier gibt es größen­technisch nahezu jedes Format. Aber auch bei der Technik zeigen sich teils enorme Unterschiede.

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