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Das Tablet als Weihnachtsgeschenk: Darauf sollten Sie achten

Durchblick behalten im Modell-Dschungel zwischen iPad, Galaxy Tab, Xoom und Co.
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Auch in diesem Jahr zählen Technik-Produkte vieler­orts zu den belieb­testen Weihnachts­geschenken, und ganz oben auf vielen Wunsch­zetteln stehen Tablets. Mittler­weile gibt es jedoch enorm viele verschie­dene Modelle in allen Preislagen. Da ist es schwer, den Über­blick zu behalten und das indivi­duell am besten passende Modell zu finden, zumal sich auf den ersten Blick viele Tablets ähneln wie ein Ei dem anderen. Dabei gibt es natürlich signifikante Unter­schiede, die für oder gegen ein spezielles Modell sprechen können. Wir zeigen Ihnen, worauf beim Tablet-Kauf zu achten ist.

Tablets kaufen - aber richtigTablets kaufen - aber richtig Die erste Frage, die sich wohl jeder Tablet-Neuling stellt, lautet: Apple iPad oder anderes Tablet? Noch immer verkauft sich das Apple-Tablet hervorragend und distanziert die versammelte Konkurrenz beim Marktanteil deutlich. Das schicke Aluminium-Gehäuse, die flotte Geschwindigkeit und das Betriebssystem mit seinen hunderttausenden von Apps haben Maßstäbe gesetzt. Wer noch andere Apple-Rechner besitzt, kann das iPad sehr leicht in die eigene Infrastruktur integrieren, aber auch Windows-Nutzer sollten kein Problem beim Synchronisieren und dem Datenabgleich haben. Das iPad hat jedoch auch Nachteile. Es ist im Vergleich kein besonders günstiges Tablet, hat kaum externe Schnittstellen zu bieten und ist nur in einer Bildschirmgröße erhältlich. Wer sich hier andere Spezifikationen wünscht, optisch einen anderen Geschmack hat oder generell dem geschlossenen Apple-Universum skeptisch gegenübersteht, muss sich andernorts umschauen.

Android ist nicht gleich Android

Das nagelneue Samsung Galaxy Tab 10.1NDas nagelneue Samsung Galaxy Tab 10.1N Wenn die Wahl nicht auf ein Apple iPad gefallen ist, sollte die Überlegung, welches das richtige Betriebssystem ist, an zweiter Stelle stehen. Die überwältigende Mehrheit der Tablets kommt mit dem Google-Betriebssystem Android daher. Hier gilt es aber zu unterscheiden, welche Version installiert ist. Einsteiger-Tablets nutzen häufig die eigentlich für Handys entwickelten Versionen 2.2. Froyo und 2.3 Gingerbread. Diese nutzen die Möglichkeiten von großen Tablet-Displays und schnellen Dual-Core-Prozessoren unter Umständen nicht völlig aus. Das Tablet-Android namens Honeycomb sollte in der aktuellen Version 3.2 vorhanden sein, diese hat einige Kinderkrankheiten aus dem Stand 3.0 nicht mehr an Bord. In Sachen App-Vielfalt muss sich Android hinter Apple nicht verstecken. Bei der Bedienung gibt es einige Unterschiede, beide Plattformen sind aber auch für Einsteiger geeignet - letzten Endes eine Geschmacksfrage. Bei günstigen Tablets sollte zudem darauf geachtet werden, dass der Hersteller den Zugang zum Android Market ermöglicht - fehlt dieser, steht dem Nutzer das große App-Angebot von Android unter Umständen nicht zur Verfügung.

Neben Android und iOS wird die Auswahl leider sehr dünn. Zwar sind auch einige Tablets mit Microsft Windows 7 erhältlich, dieses Betriebssystem lässt sich allerdings erwiesenermaßen schlecht mit den Fingern bedienen, die Schaltflächen sind zu klein. Windows-Tablets nutzen zudem eine andere Hardware-Plattform - x86 statt ARM-basiert - und kommen daher im Regelfall unhandlicher, schwerer und mit weniger Akku-Laufzeit daher. Dafür können an Windows-Tablets alle gängigen PC-Programme genutzt werden, sofern die Rechenleistung ausreicht. Weitere Plattformen wie webOS oder MeeGo führen derzeit nur ein Nischendasein und sehen einer ungewissen Zukunft entgegen.

Die Größe ist wichtig

Noch immer der Platzhirsch: Apple iPad 2Noch immer der Platzhirsch: Apple iPad 2 Die Display-Größe ist als nächster Schritt einer der wichtigsten Punkte bei der Wahl des richtigen Tablets. Obwohl es auch Zwischengrößen gibt, haben sich zwei Maße etabliert: Die Kompaktklasse setzt auf eine Bildschirmdiagonale von sieben Zoll, die großen Tablets haben ungefähr zehn Zoll große Touchscreens. Hier gilt es, den Einsatzzweck zu beachten. Soll das Tablet ein Immer-dabei-Gerät sein, spricht vieles für ein kleineres Modell, das schlicht leichter und mobiler ist. Verrichtet das Tablet - wie laut einer Studie bei den meisten Nutzern - seinen Dienst vorrangig in den eigenen vier Wänden, darf es ruhig ein wenig größer sein, um beim Surfen, E-Mails oder Spielen mehr Komfort zu bieten. Matte Displays gibt es im Tablet-Bereich im Übrigen kaum. Wenn die Helligkeit aber stimmt, lassen sich die meisten Modelle auch in heller Umgebung gut nutzen. Bei den großen Tablets sollte die Auslösung mindestens 1 024 mal 768 Pixel betragen, viele High-End-Modelle setzen mittlerweile auf die HD-Ready-Auflösung von 1 280 mal 800 Pixel. Gute Sieben-Zöller haben mindestens 1 024 mal 600 Pixel aufzuweisen. Von den Eckdaten allein ist allerdings die Qualität eines Displays schwer zu beurteilen, erst der Praxis-Check gibt Aufschluss über Dinge wie Helligkeit, Farbdarstellung oder Blickwinkelstabilität.

Auf der zweiten Seite unseres Ratgebers erfahren Sie, dass es nicht immer teuer sein muss, denn es gibt auch bei Tablets gute und günstige Modelle.

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