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Aus für "T-Mobile" und "T-Home" steht bevor

Deutsche Telekom setzt künftig auf die Konzernmarke "T"
Von Thorsten Neuhetzki
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Aus Deutsche Telekom mach T-Com. Aus T-Com mach T-Home. Aus T-Home mach T. Und noch einmal: Aus D1 Telekom mach T-D1. Aus T-D1 mach T-Mobil. Aus T-Mobil mach T-Mobile. Und: Aus T-Mobile mach T. Das "T" spielt schon immer eine besondere Rolle bei der Deutschen Telekom und wurde in den vergangenen Jahren auch schon oft in Verbindung mit einem quadratischen Punkt links des senkrechten T-Strichs und drei Punkten rechts des T-Strichs als Logo verwendet. Ab April aber wird das "T" die alleinige Marke sein, die gleichsam für T-Mobile und T-Home - also für Festnetz und Mobilfunk stehen soll. Damit vollzieht die Deutsche Telekom AG als Mutterkonzern auch in der Markenstruktur die Zusammenlegung von Fest- und Mobilfunknetz. TAuf den Punkt gebracht: T

Niek Jan van Damme sagte heute auf der CeBIT in Hannover, die Deutsche Telekom werde "in Deutschland nur noch eine Angebotsmarke haben: das 'T'". van Damme ist Vorsitzender des Bereichsvorstandes T-Home und Sprecher der Geschäftsführung von T-Mobile Deutschland - auch hier ist die Zusammenlegung schon vollzogen.

Telefonieren mit T

Bezweifelt werden darf allerdings, ob die Kunden die neue Marke verstehen. Viele sprechen noch heute von der Deutschen Telekom, wenn sie ihren Festnetzanschluss oder ihr Handy meinen. Die zahlreichen Zwischenmarken des Konzerns mit dem magentafarbenem Logo sind bei ihnen nie angekommen. Ob der Volksmund daher künftig davon sprechen wird, einen T-Anschluss zu haben, mit T im Internet zu surfen - mobil oder per DSL - und mit T per Handy zu telefonieren, darf daher durchaus bezweifelt werden. Denn viele Festnetz-Kunden von Vodafone telefonieren nach ihrer Darstellung auch heute noch mit Arcor - dabei wurde die Marke schon im Sommer vergangenen Jahres eingestellt.

Um die Zusammenlegung von T-Mobile und T-Home zu "T" auch wirklich zu vollziehen, fehlt es schließlich auch noch an entsprechenden Angeboten. Die T-Tarife sind zumeist noch streng nach Festnetz und Mobilfunk getrennt. Heute gab es auf der CeBIT einen ersten Ansatz in diese Richtung: Wer einen Call&Surf-Anschluss nutzt, bekommt die mobile Datenflatrate günstiger. Ein echtes Bündel-Angebot fehlt aber weiterhin.

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