Ausland

T-Mobile USA: 100 Minuten, SMS-Flat und 5 GB für 30 Dollar

Außerdem Allnet-Flat mit SMS-Flat und Daten-Option ab 50 Dollar
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Spannende Smatphone-Tarife von T-Mobile USASpannende Smatphone-Tarife von T-Mobile USA In Deutschland gibt es inzwischen Allnet-Flatrate-Tarife für zum Teil weniger als 20 Euro im Monat. Anbieter sind in der Regel Discounter, während die Angebote der Netzbetreiber teurer sind. Dafür haben die Netzbetreiber-Kunden oft Zugriff auf zusätzliche Roaming-Optionen oder Multi-SIMs oder sie bekommen auch eine Festnetznummer auf dem Handy.

Wir haben uns einmal angesehen, welche Angebote T-Mobile in den USA seinen Kunden unterbreitet. Dabei handelt es sich um Prepaid-Tarife. Diese können somit auch vor Urlaubern genutzt werden, die die Vereinigten Staaten nur kurzzeitig besuchen.

Interessant ist unter anderem ein bei Walmart angebotener Promotion-Tarif, der 30 Dollar (umgerechnet knapp 23 Euro) monatlich kostet. Dafür bekommen die Kunden 100 Gesprächsminuten, eine SMS-Flatrate, die allerdings nur innerhalb der USA gilt, sowie eine Daten-Flatrate mit 5 GB ungedrosseltem Übertragungsvolumen pro Monat.

Zu bedenken ist, dass die 100 Inklusivminuten sowohl für eingehende, als auch für ausgehende Verbindungen gelten. Wer häufiger telefoniert oder angerufen wird, sollte daher einen höherwertigen Tarif nutzen.

Die Daten-Flatrate darf offiziell nur auf dem Smartphone genutzt werden. In der Tat versagte ein Nokia Lumia 920 im Test den Tethering-Dienst. Mit einem HTC One XL konnten wir jedoch auch einen Mobile Hotspot aufbauen, um den Internet-Zugang neben dem Smartphone auch auf dem Tablet bzw. Notebook zu verwenden.

Neue Smartphone-Tarife ab 50 Dollar im Monat

Darüber hinaus hat T-Mobile USA neue Smartphone-Tarife eingeführt, die 50, 60 bzw. 70 Dollar monatlich kosten und ebenfalls auf Prepaid-Basis abgerechnet werden. Hier bekommen die Kunden im kleinsten Tarif eine Sprach- und SMS-Flatrate innerhalb der USA sowie 500 MB Inklusivvolumen für den mobilen Internet-Zugang. Das ist eine deutliche Verbesserung gegenüber dem bisherigen 50-Dollar-Tarif (umgerechnet rund 38 Euro), bei dem nur 100 MB ungedrosseltes Datenvolumen inklusive waren.

Wer 10 Dollar mehr zahlt (also umgerechnet ingesamt rund 46 Euro), erhält insgesamt 2,5 GB ungedrosseltes Datenvolumen pro Monat sowie ebenfalls die Sprach- und SMS-Flatrate. Nach Verbrauch der 2,5 GB Übertragungsvolumen wird die Performance ähnlich wie bei deutschen Smartphone-Tarifen gedrosselt.

Für 70 Dollar (54 Euro) im Monat sollen die Kunden unlimitiert mit voller Übertragungsgeschwindigkeit surfen können, solange sie sich im eigenen Netz aufhalten. Bislang waren hier 5 GB Volumen inklusive. Neu ist die Möglichkeit, monatlich 500 MB Datenvolumen für Tethering zu verwenden.

Inzwischen guter UMTS-Ausbau auf 1900 MHz

Wie ein Test der teltarif.de-Redaktion im März im Südwesten der USA gezeigt hat, ist die UMTS-Abdeckung von T-Mobile USA nun auch für die meisten europäischen Smartphones recht gut. Funkte die amerikanische Tochterfirma der Deutschen Telekom bislang auf 1700 MHz im 3G-Modus, so wird jetzt der 1900-MHz-Bereich genutzt. UMTS 1700 wird von den meisten europäischen Handys nicht unterstützt, während 3G auf 1900 MHz auch für die meisten hierzulande verkauften Telefone nutzbar ist.

Nicht täuschen lassen sollte man sich von der Werbung der amerikanischen Mobilfunk-Netzbetreiber für den 4G-Ausbau. Damit ist in den USA nicht zwingend LTE gemeint, sondern vor allem HSPA+, das bei uns noch als 3G bezeichnet wird.

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