Kurve gekriegt?

T-Mobile USA: Kundenschwund geht zurück, Telekom-Aktie steigt

Kommende Woche Abstimmung über Verschmelzung mit MetroPCS
Von Rita Deutschbein / dpa
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Gute Nachrichten für die Deutsche Telekom: Ihre Tochter T-Mobile USA hat kurz vor dem geplanten Zusammen­schluss mit dem Wettbewerber MetroPCS die Abwanderung von Vertrags­kunden eindämmen können. Im ersten Quartal kehrten 199 000 dem viert­größten US-Mobilfunk­anbieter den Rücken, wie T-Mobile USA heute mitteilte. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 510 000.

T-Mobile USA: Kundenschwund geht zurück, Telekom-Aktie steigtT-Mobile USA stabilisiert sich Die Nachricht kommt zur rechten Zeit für die Telekom, deren Aktie bis zum frühen Nachmittag in Frankfurt um mehr als zwei Prozent stieg: In der kommenden Woche stimmen die Anteils­eigner von MetroPCS über die Verschmel­zung mit T-Mobile USA ab. Die Telekom würde die Mehrheit an dem neuen Unternehmen halten. Doch es gibt Widerstände einiger MetroPCS-Großaktionäre.

Auf Kundenfang: T-Mobile USA rüstet sich gegen Rivalen

T-Mobile USA stellt sich unabhängig davon neu auf, um gegen die größeren Rivalen Verizon, AT&T und Sprint Nextel bestehen zu können. Günstigere Tarife bei gleich­zeitig wegfallenden Subven­tionen für neue Handys sollen Kunden anlocken. Zudem baut T-Mobile USA das Netz aus und bietet ab kommender Woche auch Apples Kulthandy iPhone an - das mit Abstand beliebteste Smartphone der USA. Die Vermarktung des iPhones wurde bereits im Dezember des vergangenen Jahres angekündigt.

Das bisherige Fehlen des iPhone gilt als einer der Hauptgründe für den Schwund der besonders einträglichen Vertrags­kunden. Dagegen hatte T-Mobile USA bei den Prepaid-Kunden bis zuletzt zulegen können. Insgesamt hat die Telekom-Tochter knapp 34 Millionen Nutzer. Vor anderthalb Jahren hatten US-Wettbewerbs­hüter den 39 Milliarden Dollar (30 Mrd. Euro) schweren Verkauf an AT&T verhindert. Aufgrund schrumpfender Kunden­zahlen und anstehender Milliarden-Investi­tionen wollte sich die Telekom damals weitgehend aus dem US-Markt zurück­ziehen.

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