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Sunrise will Kunden helfen: Mehr Speed, weniger Kosten

Der Schweizer Netz­betreiber will seinen Kunden helfen und schaltet tarif­liche Daten­sperren ab oder erhöht die Fest­netz­geschwin­digkeit, vorerst bis zum 30. April.
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Der Schweizer Netz­betreiber Sunrise hat ange­kündigt, seine Kunden in der Krise zu unter­stützen. Bei den Mobil­funk­verträgen ("Mobi­labos") wurden die Begren­zungen beim Daten­verbrauch aufge­hoben, im Fest­netz solle ausrei­chend Band­breite gelie­fert werden. Kinder, deren Eltern Kunde bei Sunrise sind, könnten bestimmte Kinder­sendungen kostenlos anschauen.

Für Klein­unter­nehmen und Selb­stän­dige werde die Zahlungs­frist ab April um drei Monate verlän­gert.

Ange­bote fürs Home­office

Der Schweizer Anbieter Sunrise hat noch 25 Shops geöffnet, der Rest läuft Online, und will seinen Kunden helfen.Der Schweizer Anbieter Sunrise hat noch 25 Shops geöffnet, der Rest läuft Online, und will seinen Kunden helfen. Wie bei den deut­schen Kunden der Telekom will der Schweizer Anbieter Sunrise bis Ende Juni seinen kleinen mittel­stän­dischen (KMU) Kunden einen einfa­chen und kosten­losen Einstieg in die Kolla­bora­tions- und Tele­fonie-Lösungen, basie­rend auf Micro­soft Office 365/TEAMS (Skype für Profis) anbieten und über­nimmt sogar die schweiz­weiten Verbin­dungs­kosten für die ersten drei Monate.

Auch das Unter­nehmen Sunrise arbeitet derzeit im Home Office-Modus, unter­stützt aber die Kunden "unein­geschränkt" durch seinen Kunden­dienst (Hotline) sowie in 25 speziell dafür noch geöff­neten Sunrise Shops.

Andre Krause, der Chef von Sunrise, versi­chert, dass "wir mit unseren Netzen für die aktu­ellen Heraus­forde­rungen gerüstet" seien. "Die Sunrise Netze bieten für Tele­fonie und Internet ausrei­chend Kapa­zitäten."

Auto­mati­sche Mehr­verbrauchs-Daten­option bleibt bis Ende April kostenlos

In den Sunrise-Freedom Tarifen mit beschränkten Daten­volumen (z.B. swiss start, swiss call, Young swiss start, Young swiss call, und entspre­chenden Geschäfts­kunden-Ange­boten), bei denen norma­lerweise nach Über­schreiten der Grenze auto­matisch die "Speed Booster Option" (für 1,20 Franken extra pro Tag, etwa 1,14 Euro) für eine unli­mitierte Daten­nutzung akti­viert wird, ist diese Option bis 30. April kostenlos nutzbar.

Mehr Speed im Fest­netz ohne Aufpreis

Alle Glas­faser- und Fest­netz-Internet-Verträge von Privat- und SoHo-Kunden mit nied­rigen Geschwin­digkeiten werden schritt­weise auf die best­mögliche Inter­netge­schwin­digkeit ange­hoben, die tech­nisch vor Ort möglich ist. Auch dieses Angebot gilt vorerst bis zum 30. April. Alle Kunden sollen per E-Mail oder SMS infor­miert werden, sobald ihre Internet-Band­breite erhöht wurde. Erste Kunden sollen bereits eine Infor­mation bekommen haben.

Video on Demand teil­weise kostenlos, teil­weise güns­tiger

Um mehr Unter­haltung zu ermög­lichen, gibt es "Kids TV" kostenlos, Apple Music kann sechs Monate gratis auspro­biert werden. Sunrise TV bietet Video-on-Demand basie­rend auf dem Angebot von HollyStar. Mit "Kids On Demand" (in Deutsch und Fran­zösisch) kann aus 24 Kinder­serien gewählt werden, die in alters­gerechte Kate­gorien von Klein­kindern bis hin zu Teen­agern unter­teilt sind. Über 9000 Stunden "kind­gerechte Unter­haltung" seien möglich. Das Angebot "HollyStar Kids" kostet norma­lerweise 6 Franken (etwa 5,70 Euro) pro Monat und ist nun ab dem 27. März bis zum 30. Juni kostenlos.

Der HollyStar VoD Store auf Sunrise TV bietet bis 19. April eine wöchent­lich aktua­lisierte Auswahl von 15 Filmen zu 2 Franken (1,90 Euro) pro Film. Apple Music soll nach den sechs kosten­losen Monaten 12,90 Franken pro Monat (12,24 Euro) kosten.

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