Studie

Smartphones sorgen für Innovationen in der Wirtschaft

Auf der IFA in Berlin dreht sich wieder alles um neue Entwicklungen in der Unterhaltungselektronik und um Vernetzung. Das Smartphone nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Eine Studie stellt es als Treiber von Innovationen und zentralen Wirtschaftsfaktor heraus.
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Smartphone und jede Menge Kohle45 Milliarden Euro Umsatz mit Smartphones Das Smartphone steht im Mittel­punkt zahlreicher Innovationen in der Unterhaltungs­elektronik­industrie. Zehn Jahre nach seiner ersten Präsentation hat es sich aber auch zu einem bedeutenden Wirtschafts­faktor entwickelt. Nach Angaben des Bitkom stehen rund 1,4 Prozent des Brutto­inlands­produkts in Deutschland in Zusammenhang mit dem Smartphone, der Umsatz beläuft sich in diesem Jahr voraussichtlich auf 45 Milliarden Euro. Der Digital­verband stellte am Mittwoch zum Start der IFA in Berlin gemeinsam mit der Beratungs­gesellschaft Deloitte in Berlin ihre Trend­studie vor.

Vom Nischenprodukt zum unverzichtbaren Begleiter

Demnach legt die klassische Unterhaltungs­elektronik in diesem Jahr voraus­sichtlich um 2,6 Prozent auf 9,4 Milliarden Euro zu. Vor allem das Wachstum bei TV-Geräten wird dafür verantwortlich sein, sagte Bitkom-Spezialist Timm Lutter. Auch der TV-Markt profitiert stark von neuen Technologien, etwa der Verbindung mit dem Internet und dem Video-Streaming. "Das Smartphone hat als Universal­talent in vielen Bereichen Schneisen geschlagen, aber auch viel fruchtbaren Boden hinterlassen", sagte Lutter. Auch in anderen Branchen stoße es entscheidende Entwicklungen an.

Acht von zehn Menschen in Deutschland nutzen inzwischen ein Smartphone. "So schnell hat bislang keine andere Technologie den Alltag so vieler Menschen verändert", sagte Klaus Böhm von Deloitte. Innerhalb nur eines Jahrzehnts sei das Smartphone von einem Nischen­produkt zu einem unverzichtbaren Begleiter geworden. Der deutsche Smartphone-Markt erzielt demnach im laufenden Jahr mit einem Volumen von 9,77 Milliarden Euro voraussichtlich einen höheren Umsatz als die gesamte klassische Unterhaltungs­elektronik.

Smartphone-Trends auf der IFA

Wie von Freitag an auf der IFA zu sehen sein wird, gibt es inzwischen eine Viel­zahl von Geräten, die sich über das Smartphone vernetzten und steuern lassen. Nach Prognosen von Deloitte dürften Medien­häuser, Online-Konzerne und Händler künftig vom Smartphone-Ökosystem am meisten profitieren.

Als weitere Trends machen die Markt­beobachter neben Virtual Reality, Sprach­assistenten und auch sogenannte Wearables wie Smartwatches aus. In diesem Jahr wird ein Absatz von 1,26 Millionen Geräten in Deutschland erwartet. Das entspreche einem Wachstum von 27 Prozent. Der Umsatz wird den Prognosen zufolge um 44 Prozent auf rund 325 Millionen Euro steigen.

Auch wir berichten dieses Jahr wieder von der Internationalen Funkausstellung. In unserer Messe-Übersicht finden Sie auf einen Blick alle Neuigkeiten von der IFA.

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