Bitkom

CO2-Schleuder: So schützen Sie die Umwelt beim Streaming

Strea­ming-Dienste haben von der Corona-Pandemie ordent­lich profi­tiert. Doch sind sie wirk­lich auch CO2-Schleu­dern? Ein Ratgeber will Licht ins Dunkle bringen.
Von dpa /

Gerade in der Corona-Zeit hat das Streamen von Filmen einen Boom erlebt. Doch wie umwelt­freund­lich ist diese Art der Nutzung? Der Digi­tal­ver­band Bitkom hat einen Leit­faden mit den wich­tigsten Fakten veröf­fent­licht. Darin wird aufge­zeigt, wie viel CO2 die verschie­denen Nutzungen tatsäch­lich gene­rieren - und wie sich der CO2-Fußab­druck schlank halten lässt.

Der Ener­gie­be­darf beim Streamen hängt demnach wesent­lich von der Wahl des Endge­räts und der Auflö­sung des Video­ma­te­rials ab. Aber den tatsäch­li­chen Verbrauch bestimmen viele Faktoren.

Auch auf die Auflö­sung kommt es an

Beim Streaming den CO2-Ausstoß senken Beim Streaming den CO2-Ausstoß senken
Fotos: Amazon, Montage: teltarif.de
Schaut man sich einen Film in SD-Auflö­sung auf dem Smart­phone an, so sei der Verbrauch an Energie geringer als etwa am Fern­seh­gerät oder beim Abspielen einer DVD auf einem großen Flach­bild­schirm. Aber auch der Provider verbraucht je nach Über­tra­gung Energie für den Trans­port - beson­ders viel über Kupfer­kabel, am wenigsten über Glas­faser.

Verbrau­chern rät der Verband erst einmal zu einem beson­ders ener­gie­ef­fi­zi­enten Endgerät. Auch sollte verhin­dert werden, dass mehrere Geräte parallel liefen, ohne dass sie wirk­lich genutzt würden. Über das heimi­sche WLAN lässt sich zudem ener­gie­freund­li­cher streamen als über Mobil­funk.

Bei Musik­clips könne zudem das Abspielen der Audio­datei reichen. Wer die Auto-Play-Funk­tion deak­ti­viert, verhin­dere zum Beispiel, dass auto­ma­tisch der nächste Stream im Hinter­grund starte.

In einer Über­sicht haben wir die wich­tigsten kosten­losen Strea­ming-Dienste gesam­melt.

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