Wachstum

Spotify mit mehr als 40 Millionen Bezahl-Abonnenten

Spotify konnte über die letzten Jahre hinweg die Zahl der zahlenden Kunden deutlich steigern, mittlerweile haben 40 Millionen Nutzer ein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen.
Von Johannes Kneussel
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Spotify hat gestern bekannt gegeben, dass der Musikstreaminng-Dienst die Marke von 40 Millionen Nutzern geknackt hat, die ein Bezahlabonnement abgeschlossen haben. Die Informationen wurden genauer gesagt vom Gründer und CEO des schwedischen Unternehmens Daniel Ek auf Twitter verkündet:



Aus einem Interview des Spotify-PR-Chefs für Europa wissen wir, dass sich die Gesamtnutzerzahl im Mai dieses Jahres auf knapp 100 Millionen Nutzer belief. Die Gesamtzahl der Nutzer soll in etwa gleich geblieben sein, damit kann man sagen, dass zwei Fünftel der Angemeldeten bei Spotify mittlerweile ein Bezahlpaket gebucht haben.

Zahlen mit Vorsicht genießen

Spotify ist Marktführer im Bereich der Musikstreamingdienste. Spotify ist Marktführer im Bereich der Musikstreamingdienste. Die Zahlen, die Spotify nur in Häppchen der Öffentlichkeit präsentiert, sind nicht überprüfbar und sollten deswegen mit Vorsicht genossen werden - auch wenn Spotify weiterhin klar der Marktführer zu sein scheint. So konnte die Zahl der Abonnenten vom Januar 2015 mit 15 Millionen zahlenden Kunden auf 30 Millionen im Frühjahr 2016 und jetzt auf 40 Millionen gesteigert werden.

Andere Dienste können nicht mithalten

Als Apple letzte Woche das iPhone 7 vorgestellt hat, sprach der Vorsitzende Tim Cook von einer Nutzerzahl von 17 Millionen, die Apple Music verwenden. Da der US-Konzern für den eigenen Musikdienst keine kostenlose Variante anbietet, handelt es sich dabei durchgehend um Bezahlabonnements.

Anbieter Nutzer nicht zahlend Nutzer zahlend Nutzer gesamt
Spotify ca. 60 Millionen ca. 40 Millionen 1) ca. 100 Millionen 2)
Apple Music 3) ca. 17 Millionen ca. 17 Millionen
Google Play Music 4) ? ? ?
Deezer ca. 10 Millionen ca. 6 Millionen 5) ca. 16 Millionen 6)
1) Stand: September 2016
2) Stand: Mai 2016, Quelle
3) Apple bietet kein kostenfreies Abonnement an.
4) Google veröffentlicht keine Daten zu Nutzerzahlen, vermutlich deutlich unter Spotify und Apple Music.
5) Stand: September 2016, Quelle
6) Stand: September 2014, Quelle, Zahl könnte deutlich höher sein.

Alternativen zu Spotify: Stiftung Warentest hat getestet

Stiftung Warentest hat vor Kurzem Musikstreamingdienste genauer unter die Lupe genommen, Spotify konnte lediglich den siebten Platz belegen. Kritisiert wurden vor allem Mängel in AGB und Datenschutzerklärung. Mehr Informationen finden Sie hier: MUSIK-STREAMING IM TEST: Spotify nur Mittelfeld.

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