Streaming

Spotify: Eigene Hardware mit integrierter Musik-Flatrate

Spotify könnte schon bald Konkurrenten zum Amazon Echo oder zur Apple Watch mit fest integrierter Musik-Flatrate auf den Markt bringen. Darauf deuten entsprechende Stellenausschreibungen hin.
AAA
Teilen (1)

Gerüchte zu SpotifyGerüchte zu Spotify Spotify arbeitet laut Medienberichten an eigener Hardware. Das berichtet das Onlinemagazin The Verge unter Berufung auf Stellenausschreibungen beim schwedischen Musikstreaming-Anbieter, die entsprechende Vermutungen zulassen. Darüber, wie Spotify-eigene Hardware aussehen könnte, gibt es indes unterschiedliche Spekulationen.

Unter anderem gibt es Gerüchte über Wearables, die Spotify in Eigenregie entwickeln und auf den Markt bringen könnte. Das könnte beispielsweise eine Smartwatch sein, bei der eine App zur Musik-Wiedergabe fest im Betriebssystem verankert ist. Auch Fitness-Armbänder mit Spotify-Integration wären denkbar.

Als zweite Produktkategorie sind Konkurrenten zu Amazon Echo und ähnlichen Systemen denkbar. Spotify könnte demnach einen digitalen Assistenten auf den Markt bringen, bei dem die Musik-Flatrate ebenfalls fester Bestandteil des Betriebssystems ist. Offizielle Informationen zu den Hardware-Plänen sind bislang nicht veröffentlicht worden.

Mit einer Hardware-Sparte könnte Spotify zusätzliche Einnahmen generieren, die dazu beitragen würden, den Marktführer unter den Musikstreaming-Diensten in die Gewinnzone zu bringen. Trotz großen Erfolgs und immer größeren Abonnentenzahlen steckt Spotify nämlich nach wie vor in den roten Zahlen.

Spotify Free soll unattraktiver werden

Als zweite Maßnahme will Spotify seinen kostenlosen und werbefinanzierten Dienst, der als Alternative zum Abonnement angeboten wird, unattraktiver gestalten. Neue Verträge mit Musiklabels wie Universal sehen beispielsweise vor, neue Alben erst zwei Wochen nach der Freigabe für Kunden mit Abo auch für Nutzer von Spotify Free zugänglich zu machen.

Noch unklar ist, wie betroffene Kunden auf die neue Situation reagieren. Eine lediglich um zwei Wochen verzögerte Verfügbarkeit neuer Musik muss nicht zwingen bedeuten, dass Interessenten von Spotify Free zu einem kostenpflichtigen Modell wechseln. Wer ein bestimmtes Album frühzeitig hören möchte, könnte zudem nur kurzzeitig zur einem kostenpflichtigen Spotify-Zugang wechseln und später wieder zum Free-Account zurückkehren.

Spotify gehört zu den wenigen Musikstreaming-Diensten, die auch dauerhaft den kostenlosen und werbefinanzierten Zugang auf ihr gesamtes Portfolio erlauben.

Eine Übersicht über Musik-Streaming-Anbieter in Deutschland haben wir in unserem Ratgeberbereich für Sie zusammengestellt.

Teilen (1)

Mehr zum Thema Spotify