Musik-Flatrate

Spotify: So lassen sich eigene MP3-Songs integrieren

In unserer Meldung lesen Sie, wie Sie die eigene MP3-Sammlung in die Spotify-Apps für iOS und Android integrieren können und mit welchen Einschränkungen Sie bei der Nutzung von Spotify Connect leben müssen.
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Die eigene MP3-Sammlung bei Spotify einbindenDie eigene MP3-Sammlung bei Spotify einbinden Google Play Music, Amazon Music und Apple Music ermöglichen ihren Kunden die Integration eigener MP3-Songs bei der jeweiligen Streaming-Flatrate. Die Audio-Dateien lassen sich hochladen bzw. mit den Servern des jeweiligen Anbieters abgleichen, so dass die Musikstücke auf allen verbundenen Geräten - etwa dem eigenen Smartphone, dem Tablet und dem PC - gehört werden können.

Auch bei Spotify können eigene MP3-Dateien mit einbezogen werden, was vor allem dann sinnvoll ist, wenn der Nutzer Musiktitel besitzt, die es beim Streaming-Dienst nicht gibt. Prominentes aktuelles Beispiel ist das in der vergangenen Woche erschienene Album "25" von Adele, das bei Musik-Streamingdiensten vorerst generell nicht verfügbar ist. Wer die zu Songs dieses Albums elektronisch auf seiner Festplatte gespeichert hat, kann diese dennoch auch mit Spotify nutzen.

Einrichtung via PC oder Mac

Die nativen Spotify-Apps für Windows und Mac verfügen über den Menüpunkt "lokale Dateien". Hier sind - wie der Name schon verrät - Audio-Dateien zu finden, die sich auf dem gerade verwendeten Rechner befinden. Dabei hat der Nutzer im Menü "Einstellungen" selbst die Möglichkeit, die Verzeichnisse festzulegen, in denen sich die Musik-Sammlung befindet. Das kann beispielsweise auch der iTunes-Ordner sein, falls die Apple-Software zur Verwaltung der Musik genutzt wird.

Nach der Festlegung der Musik-Ordner dauert es je nach Umfang der Sammlung einige Minuten, bis alle Dateien eingelesen sind. Das lässt sich direkt in der Spotify-App mitverfolgen. Danach reicht es, die gewünschten Titel in eine Playlist einzubauen oder für die eigenen Songs eine neue Playlist zu erstellen. Fortan stehen die Musikstücke an dem PC oder Mac, an dem diese Konfiguration vorgenommen wurde, via Spotify zur Verfügung.

So kommen die zusätzlichen Songs aufs Handy und Tablet

Aber auch mit dem Apps für Android, iPhone und iPad können die eigenen Musiktitel bei Spotify genutzt werden. Voraussetzung ist ein Spotify-Premium-Account, da nur dieser den Download der gewünschten Musik für die Offline-Nutzung ermöglicht. Genau das ist aber der Trick: Wird die gewünschte Playlist für den Offline-Betrieb ausgewählt, so werden alle Titel wie gewohnt heruntergeladen.

Die im Spotify-Portfolio nicht oder nur in einer anderen Version verfügbaren Songs werden über das heimische WLAN-Netz vom Computer, auf dem sich die Dateien befindet, auf das Handy oder Tablet übertragen. So lassen sich neben den mehr als 30 Millionen beim schwedischen Musik-Streamingdienst ohnehin verfügbaren Songs auch die selbst gesammelten Titel mit der Spotify-App nutzen. Das funktionierte im Test mit dem Apple iPhone 6S Plus, mit dem Blackberry Priv und mit dem Sony Xperia Z3 Dual einwandfrei. Die Windows-Phone-App von Spotify ließ den Download der lokalen MP3-Dateien dagegen nicht zu, wie sich im Test mit dem Nokia Lumia 1020 gezeigt hat.

Einschränkungen gibt es auch bei Spotify Connect. Wer seine Musik auf diesem Weg beispielsweise zu einem Amazon Fire TV, zu einem Chromecast Audio oder einem entsprechend ausgestatteten WLAN-Radio streamt, kann nur diejenigen Titel aus der Playlist hören, die Spotify selbst ebenfalls anbietet. Kunden, die Apples AirPlay-Lösung für die Spotify-Wiedergabe nutzen, kennen diese Beschränkungen dagegen nicht. Auf diesem Weg wird die Musik direkt vom Smartphone oder Tablet zur HiFi-Anlage oder zu den drahtlosen Lautsprechern gestreamt. Dabei lassen sich auch die selbst der Spotify-Sammlung hinzugefügten Titel wiedergeben.

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