Internet

Sport-Events über das Internet empfangen

Auch über das Internet kann der Zuschauer aktu­elle Sport-Events verfolgen. Dabei gibt es sowohl Live-Streams des aktu­ellen TV-Programms als auch speziell für das Internet produ­zierte Über­tragungen. Wir stellen Ihnen die Möglich­keiten vor.

Sport-Events über das Internet empfangen Sport-Events über das Internet empfangen
Bild: teltarif.de
Wer Mega-Sport­events nicht mit Freunden beim Public Viewing oder vor dem heimi­schen Fern­seher miter­leben will, kann die Spiele auch live im Internet verfolgen. Dabei gibt es sowohl Live-Streams des aktu­ellen TV-Programms als auch speziell für das Internet produ­zierte Über­tragungen. Wir stellen Ihnen die Möglich­keiten vor.

Bekannte TV-Sender im Web-Stream

Der Zuschauer kann die in Deutsch­land frei empfang­baren Fernseh­programme nicht nur über Strea­ming-Anbieter wie Zattoo anschauen, sondern auch unmit­telbar den Stream auf der Webseite des Senders selbst nutzen. Not­wendig ist dafür in der Regel nur ein Web-Browser. Einige Strea­ming-Anbieter bieten jedoch auch eigene Programme für den PC und Apps für das Handy zum komforta­bleren Empfang an. Noch bequemer ist die Nutzung der App auf einem Smart-TV.

Per Web­stream kann der Zuschauer insbe­son­dere alle öffent­lich-recht­lichen Sender wie auch deren digi­talen Zusatz­kanäle empfangen, die zum Beispiel in der Vergangen­heit zu den Olym­pischen Spielen auch schon für die Über­tragung weiterer Sport­arten genutzt wurden. Zudem gibt es von den öffent­lich-recht­lichen Anbie­tern für einige Groß­ereignisse wie die Fußball-WM oder Fußball-EM oft zusätz­liche Web-Streams für Inhalte, die nicht mehr ins Programm der TV-Sender passen. Von den Privat-Sendern bieten dagegen nur wenige einen kosten­losen Web-Stream an.

Strea­ming-Anbieter mit umfang­rei­chen Ange­boten

Die mögliche Sende­zeit im klas­sischen Fern­sehen ist begrenzt, sodass viele Sport­arten bisher nur wenig Platz im TV gefunden haben. Als Alter­native gibt es mitt­lerweile vor allem Sport-Strea­ming-Anbieter wie DAZN.

Seit 2016 hat DAZN das Port­folio konti­nuier­lich erwei­tert und sich somit schlag­artig in die Spit­zen­gruppe der Sport­über­tra­gung kata­pul­tiert. Dies gelingt dem Anbieter mitt­lerweile so gut, dass er sich als valide Alter­native zu Sky posi­tio­niert hat. Denn auch Sky bietet seit längerer Zeit sein komplettes Sport-Programm inzwi­schen im Internet über den Dienst Sky Ticket an.

Derweil etablieren sich neben DAZN und Sky immer mehr Konkur­renten auf dem Sport-Strea­ming-Markt, darunter auch der Euro­sport Player oder Magenta Sport. Mit von der Partie ist mitt­lerweile auch Amazon. Ebenso wie DAZN zeigt auch der ameri­kani­sche Inter­net­riese sowohl die Frei­tags-, als auch Sonn­tags- und Montags­spiele (sonn­tags ledig­lich die Partien um 13:30 Uhr). Reali­siert wird die Über­tra­gung dabei sogar über das DAZN Sende­signal, und somit nicht mehr durch Kommen­tatoren oder Bericht­erstat­tung seitens Amazon unter­stützt. Weitere Details dazu finden Sie in unseren News dazu.

Ille­gale Streams aus dem Ausland

Weiterhin gibt es zahl­reiche aus­ländische Strea­ming-Portale speziell für Sport-Über­tragungen. Legal sind diese Ange­bote jedoch in der Regel nicht. Dabei werden sowohl gezielt Streams für einzelne Spiele als auch gleich das gesamte Programm von (oft eigent­lich kosten­pflich­tigen) Sport-Sendern ange­boten. Wer beispiels­weise die Bundes­liga gerne kosten­frei live erleben will, kann hier beispiels­weise nach einer Lösung aus dem chine­sischen Raum suchen. Wer ganz legal die Bundes­liga per Internet empfangen will, muss in Deutsch­land indes auf das kosten­pflich­tige Angebot von Sky, DAZN und Co. setzen.

Alter­native für unter­wegs: Sport am Laptop via DVB-T2

Wer unter­wegs zwar auf einen erhöhten Daten­ver­brauch, nicht aber auf die frei empfang­baren Sender verzichten möchte, für den kann DVB-T2 eine kosten­sparende Lösung sein. Vor allem bei Reisen oder längeren Fahrten eignet sich diese Möglich­keit zur Anwen­dung am Laptop beispiels­weise. Ent­sprechende Hard­ware in Form eines DVB-T2-USB-Sticks ist preis­wert erhält­lich und verur­sacht selbst­verständlich im Gegen­satz zur mobilen Internet-Anbin­dung keine Folge­kosten. Aller­dings sind die Privat-Sender hier nur verschlüs­selt zu sehen.

Mehr zum Thema Sport