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sport1.fm im Test: Fußball-Bundesliga kostenlos in voller Länge

Das erste Wochenende des inoffiziellen 90elf-Nachfolgers
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Im März erhielt Sport 1 den Zuschlag für die Netcast-Senderechte von den Spielen der 1. und 2. Fußball-Bundesliga. Am vergangenen Freitag hatte sport1.fm, wie sich das neue Angebot nennt, Premiere, nachdem die Webseite des Senders schon Anfang Juli mit einem Programmtrailer und einigen Informationen zum geplanten Angebot aufgeschaltet wurde.

Bereits am Donnerstagabend wurde die endgültige Webseite freigeschaltet. Parallel hat sport1.fm die Android-App im Google Play Store veröffentlicht. Pünktlich zum Start am Freitagmorgen um 7 Uhr war auch die App für das Apple iPhone verfügbar. Die Anwendung lässt sich auch auf dem iPad installieren und nutzen. Die Display-Auflösung wurde aber nur für das Smartphone von Apple optimiert.

Smartphone-Apps für iOS und Android

Startseite der Android-App von sport1.fmStartseite der Android-App von sport1.fm Die Smartphone-Apps von sport1.fm sind derzeit recht schlicht gestaltet. Sie bieten in erster Linie den Zugriff auf den Livestream des Sportradios. Wenn mehrere Spiele in der 1. oder 2. Fußball-Bundesliga parallel laufen, ist neben dem Konferenz-Stream auch ein Einzelkanal für jede einzelne Begegnung verfügbar. Das war am vergangenen Freitagabend und am Sonntagnachmittag erstmals der Fall.

Es fehlt derzeit aber die Möglichkeit, zwischen einem qualitativ hochwertigen und einem für die mobile Nutzung optimierten Stream umschalten zu können. Auch auf der Webseite ist derzeit nur jeweils ein Stream für das rund um die Uhr laufende Programm sowie für die Einzelspielkanäle abrufbar.

sport1.fm "versteckt" seine Streams darüber hinaus hinter einem Flash-Player. Wer das Programm über externe Software wie Winamp oder den VLC Media Player hören möchte, muss somit zuerst die Stream-Adressen herausfinden. Diese verrät der Anbieter auf Anfrage beispielsweise über seine Facebook-Seite. Wünschenswert wäre dennoch eine direkte Abfrage-Möglichkeit auf der Homepage.

Empfang mit dem WLAN-Radio: Streams müssen nachprogrammiert werden

Schlecht vorbereitet ist der Start des neuen Sportsenders auch für Nutzer eines WLAN-Radios. In den Datenbanken von Plattform-Betreibern wie vTuner und Reciva taucht die Station bislang nicht auf, so dass die Besitzer entsprechender Radiogeräte sport1.fm von Hand nachprogrammieren müssen - was wiederum nur möglich ist, wenn die Adressen der Streams bekannt sind.

Auf Seite 2 lesen Sie, welche Streams sport1.fm für die Übertragung von Live-Events und für sein tägliches 24-Stunden-Programm anbietet und wie der Sender den mobilen Empfang seines Programms noch weiter verbessern könnte.

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