Angeschaut

Wasserdichtes Sony Xperia Z3 Tablet Compact im Hands-On

Auf einem Event stellte der Hersteller Sony einige neue Geräte vor. Neben zwei Smartphones gab es auch das neue Tablet zu sehen. Wir haben uns das Sony Xperia Z3 Tablet Compact einmal angeschaut.
Von Jennifer Buchholz
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Sony hat während eines IFA-Events sein neues Tablet Sony Xperia Z3 Tablet Compact vor­gestellt. Das Gerät trägt den Namen "Compact", da es das erste 8-Zoll-Tablet des Herstellers ist. Zuvor haben sich die Japaner eher auf 10-Zöller konzentriert. Wir durften nach der Präsentation das Gerät einmal kurz testen.

Scharfes Display, das heller sein könnte

Das Sony Xperia Z3 Tablet Compact ist sehr dünnDas Sony Xperia Z3 Tablet Compact ist sehr dünn Das 8-Zoll-Full-HD-Display (20,32 Zenti­meter in der Bild­diagonale) aus kratzfestem Mineralglas hat eine Auflösung von 1 920 mal 1 200 Pixel. Die Pixeldichte liegt bei 289 ppi. Die Farbintensivität ist hoch und der Kontrast ebenfalls. Dadurch wirken die Bilder auf dem Tablet sehr scharf und gut erkennbar. Außerdem hart das Gerät eine gute Blickwinkelstabilität. Auch beim sehr seitlichen Schauen auf das Display sind die Farben und einige Umrisse auf dem Bildschirm noch gut erkennbar. Allerdings ist es schwierig, bei direkter Sonneneinstrahlung Bilder und Schriften auf dem Display zu erkennen. Wie auch beim Vorgänger, Xperia Z2 Tablet Compact, setzt Sony wieder auf seine hauseigene Triluminos-Technik mit X-Reality-Engine für die Bildverarbeitung. Insgesamt könnte die Displayhelligkeit noch etwas höher sein.

Das Gerät hat die Maße 213 mal 123 mal 6,4 Millimeter. Insgesamt ist es sehr leicht und kompakt. Auffällig sind die abgerundeten Kanten. Dadurch lässt sich das Xperia Z3 Tablet Compact angenehm in der Hand halten. Auch das Gewicht (270 Gramm) trägt hierzu bei. Insgesamt ist es damit dünner und leichter als beispielsweise das Apple iPad Air. Zwar besteht das Gehäuse, wie auch die Vorgängermodelle, aus Kunststoff, dennoch sieht es elegant aus und fühlt sich wertig an. Wie auch beim Sony Xperia Z2 Tablet verfügt das neue Tablet über einen Metallrahmen. Das Display ist wieder durch ein kratzfestes Glas geschützt. Die Rückseite ist etwas mattiert und daher nicht so anfällig für Fingerabdrücke und auch weniger rutschig. Verarbeitungsfehler, auffällige, scharfe Kanten oder große Lücken zwischen den einzelnen Bestandteilen fielen uns bei unserem ersten Test nicht auf.

Da das Tablet sehr dünn ist, steht der Kopfhöreranschluss an der Seite des Tablets etwas hervor. Er bildet somit die dickste Stelle des mobilen Endgerätes. Dies empfanden wir in unserem Kurz-Test allerdings nicht als störend. Auf der selben Seite sind auch der Power-Button sowie die Lautstärkewippe angeordnet. Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich die Steckplätze für die Nano-SIM sowie die microSD-Karte. Daneben befindet sich der Anschluss für die Dockingstation, die als Zubehör zum Gerät dazu bestellt werden kann.

Impressionen vom Xperia Z3 Tablet Compact im Video

8-Megapixel-Kamera ohne Blitz

Auf der Rückseite des Sony Xperia Z3 Tablet Compact befindet sich eine 8,1-Megapixel-Kamera mit einem 16-fachem Zoom - ohne Blitz - und die NFC-Stelle. Die HD-Frontkamera verfügt über 2,2-Megapixel. Einen Blitz gibt es hier ebenfalls nicht. Die Rückkamera ermöglicht 4k-Videoaufnahmen (3 840 mal 2 160 Pixel). Diese hätte unserer Meinung nach noch etwas besser sein können. Zwar ist das Telefonieren und Fotografieren mit dem Tablet eine Sache; wenn man jedoch mit dem Tablet auch unterwegs surfen kann, wäre es schön, zugleich sehr gute Fotos von den jeweiligen Orten versenden zu können.

Die Rückseite ist leicht mattiertDie Rückseite ist leicht mattiert Eine Besonderheit bei dem Tablet sind auch die Frontlautsprecher die sich auf der Gerätevorderseite direkt über sowie unter dem Display befinden. Der Sound hierdurch wirkt im Vergleich zum Z2-Tablet wesentlich besser.

Auch bei der Kamera-App hat Sony nachgebessert. Hier gibt es mehr Funktionen, die sich auch beim Sony Xperia Z3 finden.

Wie seine Vorgänger ist das Xperia Z3 Tablet Compact nach den Schutzklassen IP65 und IP68 gegen Staub und Wasser (Süßwasser ohne Zusätze) geschützt. Laut Hersteller kann das mobile Endgerät längere Tauchgänge (30 Minuten) bei 1,5 Meter unter der Wasseroberfläche Stand halten. Aus diesem Grund sind die einzelnen Anschlussmöglichkeiten und Schnittstellen durch eine gesonderte Abdeckung geschützt und haben eine gummierte Umrandung um zusätzlich das Eindringen von Wasser zu vermeiden.

Lesen Sie auf der zweiten Seite, wie sich der Prozessor in unserem Test verhält.

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