Hands-on

Sony Xperia Z3 im Kurz-Test: Schickes Design und viele Verbesserungen

Das Sony Xperia Z3 kommt in neuer Optik daher und überrascht uns mit vielen kleinen Verbesserungen im Hands-on. Dennoch bleiben die großen Innovationen aus. Unser Kurz-Test mit Video vom neuen Flaggschiff der Japaner.
Von der IFA in Berlin berichtet Marleen Frontzeck-Hornke
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Im Inneren des Sony Xperia Z3 arbeitet ein Snapdragon-801-Prozessor, der vier Kerne mit einer Taktung von 2,5 GHz beherbergt. Unterstützt wird der Prozessor von einer Andreno-330-GPU und 3-GB-RAM. Die ersten Eingaben und die Navigation durch das Menü sind flüssig. Die von uns aufgerufenen Apps wurden schnell ausgeführt. Wir konnten im ersten Test keine Aussetzer feststellen. Als mobiles Betriebssystem kommt Android 4.4 alias Kitkat zum Einsatz. An der hauseigenen Sony-Benutzeroberfläche gibt es auf den ersten Blick keine Änderungen.

Die Kamera-App des Xperia Z3 verfügt über viele ZusatzfunktionenDie Kamera-App des Xperia Z3 verfügt über viele Zusatzfunktionen Zudem ist das Xperia Z3 mit der sogenannten PS4-Remote-Play-Funktion ausgestattet, wodurch der Nutzer in der Lage ist, über das heimische WLAN auf die PS4-Konsole zuzugreifen, um auf dem Sony-Smartphone deren Spiele auszuführen.

Aber auch neue und überarbeitete Apps zu den SmartWear-Produkten von Sony finden wir auf dem Smartphone vor. Dazu gehören die Android-Wear-App für die neue Smartwatch 3 sowie die App A3, um mit dem Smart­band zu kommunizieren. Die App Lifelog dürfte vor allem für vitale Menschen, die viel Sport treiben, interessant sein. So liefert die App Informationen zum Kalorien­verbrauch und den gelaufenen Schritten. Diese App werden wir uns dann im Test näher anschauen. Die App ist zum Beispiel mit dem Smartband Talk nutzbar.

Kamera und Apps

Sony Xperia Z3
Die Hauptkamera des Xperia Z3 bietet zwar weiterhin 20,7 Megapixel (mit 25-Millimeter-Weitwinkelbereich). Software­seitig hat sich aber etwas getan: So verfügt die Kamera-App über neue Funktionen wie Sound Photo, AR fun, Multi-Kamera, Sticker-Creator und Face in. Die Face-in-Funktion erinnert an die Dual-Kamera-Funktion des Samsung Galaxy S4 bzw. S5, mit der man sein Gesicht separat in Fotos und Videos anzeigen lassen kann. Mit dem Sticker-Creator können beliebige Formen aus Fotos geschnitten werden.

Ansonsten wurden unsere ersten Test-Fotos über die zusätzliche Kamera-Taste schnell ausgeführt. Die Reaktions­zeit der Smartphone-Kamera sowie das Scharfstellen von Objekten wurden anscheinend verbessert. Ansonsten steht dem Nutzer auf der Vorderseite noch eine 2,2-Megapixel-Kamera für die Video­telefonie und Selfies zur Verfügung.

Fazit: Neues Design gefällt, große Innovationen bleiben aus

Die beiden neuen Farb­varianten und das Design des Sony Xperia Z3 gefallen uns sehr, dadurch wirkt das Highend-Gerät noch hochwertiger als der Vorgänger. Bei dem neuen Modell scheint Sony viele Verbesserungen vorgenommen zu haben - sprich Display, Kamera und Prozessor. Hoffen wir, dass sich dieser Eindruck dann im intensiven Testbericht wiederspiegelt. Wir freuen uns jedenfalls schon auf das Testen der neuen Kamera-Apps und schauen, ob der 3100-mAh-Akku wirklich zwei Tage durchhält sowie ob das Xperia Z3 nun 4K-Aufnahmen ermöglicht ohne gleich heiß zu laufen.

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