Kurz-Test

Ausprobiert: Sony Xperia XA2 und XA2 Ultra im Hands-On

Sony hat auf der CES in Las Vegas neue Smartphones vorgestellt. Wir haben die Geräte bereits kurz ausprobiert und uns auch die komplett kabellosen Kopfhörer von Sony einmal angesehen.
Von der CES in Las Vegas berichtet
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Wie berichtet hat Sony drei neue Smartphones auf der Consumer Electronica Show (CES) in Las Vegas gezeigt. Wir hatten die Möglichkeit, uns das Sony Xperia XA2 sowie das Sony Xperia XA2 Ultra am Messestand des Unternehmens einmal anzusehen. Beide Handys machen auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Die Verarbeitung ist tadellos.

Die beiden Geräte unterscheiden sich unter anderem durch die Displaygröße. Während das Sony Xperia XA2 mit einem 5,2 Zoll großen Full-HD-Touchscreen ausgestattet ist, verfügt das Sony Xperia XA2 Ultra über einen 6-Zoll-Bildschirm, der ebenfalls Full-HD-Auflösung bietet. Auch das größere Modell liegt gut in der Hand. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zwischen den beiden Handys ist die zweite Frontkamera, die nur das größere der beiden Smartphones mit sich bringt.

Sony Xperia XA2 Ultra
Sony Xperia XA2 Ultra
Beide Smartphones basieren auf dem Qualcomm Snapdragon 630. Diesem stehen beim kleineren der beiden Handys 3 GB Arbeitsspeicher zur Seite, während das größere Modell 4 GB RAM an Bord hat. Im kurzen Test lief das Betriebssystem auf beiden Geräten schnell und ohne Ruckler. Die vorinstallierten Apps starteten ohne Verzögerung und auch beim Scrollen durch die Menüs gab es keine Probleme.

Android Oreo vorinstalliert

Sony liefert die neuen Handhelds direkt mit der aktuellen Android-Version 8.0 aus. Dabei weiß auch der vorinstallierte Launcher zu gefallen, zumal dieser recht nahe am Android-Original ist. Der Fingerabdrucksensor befindet sich auf der Rückseite unterhalb der Kameralinse. Diese Bauform erinnert etwas an die gängige Praxis bei Huawei. Im kurzen Test war der Sensor mit dem Zeigefinger stets gut zu erreichen - und das anders als beim Samsung Galaxy Note 8 ohne die Gefahr, anstelle des Sensors die Kameralinse zu erwischen.

Die neuen Xperia-Handys haben auch noch eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse an Bord, sodass sich auch kabelgebundene Headsets anschließen lassen. Die Geräte verfügen zudem über ein integriertes UKW-Radio. Wer dieses nutzen möchte, benötigt dann auch einen Kopfhörer mit Anschlusskabel, das dann auch als Antenne dient.

Sony Xperia XA2
Sony Xperia XA2
Beide Smartphones wussten im kurzen Test durchaus zu gefallen. Allerdings ist es fraglich, wie belastbar der Mittelklasse-Prozessor in der Praxis ist, wenn eben nicht nur die vorinstallierten Apps, sondern auch zahlreiche nachinstallierte Programme eine Rolle spielen. Insbesondere wenn viele Hintergrundaufgaben zu erledigen sind, könnte die Performance in die Knie gehen.

Jetzt hat auch Sony eigene "AirPods"

Auf der CES in Las Vegas stellte Sony außerdem komplett kabellose Bluetooth-Headsets vor, die an die AirPods von Apple oder auch an die Gear IconX (2018) von Samsung erinnern. Die Geräte hören auf den nicht ganz so einprägsamen Namen WF-SP700N und sollen im Frühjahr zu Preisen um 179 US-Dollar erhältlich sein. Ein Euro-Preis für den europäischen Markt wurde noch nicht genannt.

Nach einem Update sollen die Headsets auch mit dem Google Assistant kompatibel sein. Dazu stellt Sony einen Ambient Sound Mode als Vorteil heraus. Schlussendlich sollen die WF-SP700N die weltweit ersten Wireless Noise Cancelling Kopfhörer mit Splash-Proof-Design sein.

Sony WF-SP700N
Sony WF-SP700N
Allerdings weisen die Geräte auch einen erheblichen Nachteil auf. Sony spricht von nur drei Stunden Laufzeit auf einer Akkuladung. Wie bei Apple und Samsung verfügt das Case ebenfalls über einen Akku, mit dem sich die Headsets wieder aufladen lassen. So sollen die Nutzer auf immer noch recht magere neun Stunden Laufzeit kommen.
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