Handy-Test

Sony Xperia S im Test: Multimedia-Smartphone überzeugt

Schnelles Android-Handy bekommt gute Noten bei Display und Kamera
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Nach der Auflösung der zehn Jahre währenden Allianz von Sony und Ericsson bringt der japanische Konzern nun wieder Handys unter dem eigenen Namen auf den Markt - und das große Ziel soll nicht mehr als die Spitzenposition sein, wie Sony nun verkündet hat. Das aktuelle Top-Modell ist das Sony Xperia S, das auf der CES 2012 in Las Vegas im Januar zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Wir haben uns das Android-Smartphone, das voll auf den Faktor "HD" setzt und mit einer Reihe interessanter Features daher kommt, einmal im Test genauer angesehen.

Sony Xperia S

Sony Xperia S im TestSony Xperia S im Test Mit seinem 4,3 Zoll großen Display ist das Sony Xperia S nicht gerade kompakt geraten, hat aber für ein aktuelles Smartphone der Oberklasse eine gängige Größe. Das Gehäuse des japanischen Androiden besteht aus Kunststoff. Die matte Rückseite fühlt sich sehr gut an und sorgt so zusammen mit der leicht gerundeten Formgebung dafür, dass das Smartphone gut in der Hand liegt. Die Rückseite lässt sich abnehmen, darunter befindet sich der Slot für die kleine Micro-SIM-Karte, die das Xperia S benötigt. Einen Schlitz für eine Speicherkarte sucht der Nutzer leider vergebens, und auch der Akku lässt sich nicht entnehmen, er ist fest verbaut. Die Kamera an der Rückseite hat eine LED-Leuchte zu bieten, an der Vorderseite sitzt eine weitere Linse.

Transparentes Element sorgt für DurchblickTransparentes Element sorgt für Durchblick Einen besonderen Kniff findet der Nutzer am unteren Ende des Xperia S: Hier hat Sony eine transparente Leiste eingebaut, die die Symbole für die typischen Android-Schaltflächen beinhaltet und beleuchtet werden kann. Die eigentlichen Touch-Buttons für die Funktionen Home, Zurück und Menü liegen jedoch oberhalb der Leiste, was eine gewisse Eingewöhnung erfordert. An der linken Seite steckt der Micro-USB-Port hinter einer kleinen Klappe, rechts hat Sony neben der Lautstärkewippe und einem separaten Kamera-Auslöser einen HDMI-Port hinter einer weiteren Klappe versteckt. Die Verarbeitung des Android-Smartphones, da auch in einer weißen Variante erhältlich ist, ist sehr gut. Der hintere Deckel sitzt fest, die Knöpfe wirken stabil, Spaltmaße sind nicht zu entdecken. Trotz Kunststoff wirken die Materialien sehr hochwertig - es muss also nicht immer Aluminium sein.

Hervorragendes Display und schneller Prozessor

Scharfes und helles Display am Sony Xperia SScharfes und helles Display am Sony Xperia S Das zentrale Element ist, wie bei Smartphones üblich, das Touchscreen-Display. Hier kann das Sony Xperia S wahrlich glänzen, denn der Bildschirm bietet nicht nur eine hohe Auflösung von 1 280 mal 720 Pixel. Das TFT-Display, das mit der Mobile Bravia Engine ausgestattet ist, punktet zudem mit satten Farben, guter Blickwinkelstabilität und einer - zumindest auf der höchsten Stufe - sehr hellen Darstellung. Die Oberfläche ist laut Sony mit einer kratzfesten Schicht gegen rauen Umgang geschützt. Die Bedienung mit dem Finger klappt gut, das Xperia S quittiert die Streicheleinheiten durch den Benutzer so manches Mal mit einer angenehmen Vibration, die sich aber auch ausschalten lässt.

Schöne Rückseite, aber kein wechselbarer AkkuSchöne Rückseite, aber kein wechselbarer Akku Obwohl im Inneren des Sony Xperia S "nur" ein Dual-Core-Prozessor den Ton angibt, reagiert das Smartphone sehr flott und flüssig auf die Wünsche seines Nutzers. Das liegt auch an der mit 1,5 GHz vergleichsweise hohen Taktfrequenz des Chips aus dem Hause Qualcomm, der zudem von 1 GB RAM begleitet wird. Der Speicherplatz liegt 32 GB, womit sich auch der fehlende Speicherkarten-Slot einigermaßen verschmerzen lässt. Einzig beim langsamen Scrollen durch das Menü oder dem Wechsel zwischen den einzelnen Homescreens kommt es ab und an zu minimalen Rucklern. Als Betriebssystem kommt derzeit noch Android 2.3 Gingerbread zum Einsatz, mit dem angekündigten Update auf 4.0 Ice Cream Sandwich soll das Xperia S noch einmal ein wenig schneller werden. Wann die neue Software genau ausgeliefert wird, steht allerdings noch nicht fest.

Auf der zweiten Seite erfahren Sie unter anderem, welche Besonderheiten die Kamera des Sony Xperia S aufweist und wie unser Fazit ausfällt.

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