Helles Display

Display-Wunder: Sony Xperia P im Praxistest

Überzeugende Kamera, aber Kompromisse bei der Handhabung
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Das Sony Xperia P ist eines der aktuellen Smartphone-Flagschiffe des japanischen Konzerns nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Ericsson. Im Praxistest wollten wir herausfinden, ob Sony beim angekündigten Wunder-Display sein Versprechen halten kann und wie sich das Smartphone im Praxiseinsatz schlägt.

Sony Xperia P

Die Geräte der NXT-Reihe von Sony sollen nach der Vorstellung des Herstellers neue Akzente beim Design von Smartphones setzen. Bezogen auf das Xperia P ist das in vielen Bereichen gelungen, allerdings offenbart unser Test, dass der Nutzer dafür bei der technischen Ausstattung und bei der Handhabung gewisse Kompromisse machen muss.

Design hebt sich vom Android-Einerlei ab

Sony Xperia P im TestSony Xperia P im Test Mit dem Xperia P hat Sony den Spagat geschafft, ein Android-Smartphone auf den Markt zu bringen, das sich wohltuend vom Android-Einerlei abhebt, ohne dabei allzu viele Anleihen beim iPhone zu machen. Das Telefon ist in den Gehäusefarben schwarz, silber und rot erhältlich, für unseren Test haben wir ein silbernes Exemplar bekommen. Das Aluminium-Gehäuse machte in unserem Test einen sehr robusten Eindruck, auch bei einem etwas festeren Druck auf die Gehäuserückseite gab diese nicht nach. Leicht fettige Finger hinterlassen auf der matten Oberfläche kaum Spuren.

Dem Sony Xperia P können wir bescheinigen, dass es gut in der Hand liegt - fast zu gut. Denn das Gehäuse weist - außer den Bedientasten - kaum griffige Stellen auf. Nimmt man das Telefon zu locker in die Hand, kann es auch leicht einmal abrutschen. Packt man es fester an, besteht die Gefahr, unbeabsichtigt eine Taste zu bedienen. Nach dem dritten oder vierten Versuch hatten wir das Telefon dann gut "im Griff".

Ein hervorstechendes Merkmal beim Sony Xperia P ist der komplett transparente Gehäusestreifen direkt unterhalb des Displays, der dem Telefon eine etwas futuristische Aura verleiht. Auf Vorderseite des Smartphones liegen auf dem Streifen der Home-, Menü- und Zurück-Button. Unter dem Streifen schließt dann eine abnehmbare Kunststoffkappe an, unter der sich das Typenschild verbirgt.

Auf der linken Gehäuseseite befinden sich außer dem SIM-Kartenslot der MicroUSB-Anschluss sowie eine HDMI-Buchse für die Verbindung zum Fernseher. Auf der rechten Schmalseite sind neben einem Lautsprecher die Einschalttaste und der Lautstärkeregler angebracht. Eine gute Idee ist die Auslösetaste für die eingebaute 8-Megapixel-Kamera. Denn damit kann man selbst bei gesperrtem Bildschirm das Telefon aus der Tasche ziehen und einen Schnappschuss machen, ohne vorher über den Bildschirm streichen und die Kamera aktivieren zu müssen. Lieferumfang des Sony Xperia PLieferumfang des Sony Xperia P

Nicht ganz zum gelungenen Design passt übrigens die flache und etwas billig wirkende Verpackung des Telefons: Der Umkarton ist sehr labil und wenn man das Telefon samt Zubehör mehrmals nacheinander ein- und wieder auspacken muss, ist es kaum möglich, dieses wieder in den inneren Faltkarton zu zwängen, was zur Folge hat, dass dieser kaum noch in den äußeren Karton passt. Hier wäre es keine Schande, wenn sich Sony wieder für das klassische Box-Design der übrigen Smartphone-Konkurrenz entscheiden würde.

Auf der zweiten Seite lüften wir das Geheimnis, ob das Display wirklich so toll wie angekündigt ist und verraten, warum man bei Ausstattung und Handhabung Kompromisse machen muss.

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