Cloud-Gaming

Spiele-Streaming: Sony halbiert Preise für PlayStation Now

Sony geht in die Offen­sive und rüstet sich für einen schär­feren Wett­bewerb im Cloud-Gaming. Die Abo-Preise für den Strea­ming-Dienst PlayStation Now hat der Konzern einfach halbiert.
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Sony rüstet sich mit einer Preis­offen­sive für die wach­sende Konkur­renz im Markt für Cloud-Gaming und halbiert die Abo-Preise für seinen Strea­ming-Dienst Play­station Now. Für gut 10 Euro im Monat oder 60 Euro im Jahr können Nutzer Spiele nun über ihre Play­station vier oder am PC aus der Cloud streamen, kündigte das Unter­nehmen an.

Die über die Strea­ming-Platt­form aktuell verfüg­bare Auswahl von mehr als 800 Spielen werde zudem aufge­stockt. Zeit­lich limi­tiert könnten Nutzer nun auch popu­läre Titel wie "Grand Theft Auto V" oder "God of Wars" über die Platt­form spielen oder auf ihre Konsole herun­terladen.

Sony ist größter Cloud-Gaming-Anbieter

Sony rüstet sich für schärferen Wettbewerb im Cloud-Gaming Sony rüstet sich für schärferen Wettbewerb im Cloud-Gaming Für Sony sei es aktuell ein guter Zeit­punkt, "um die Grund­lage für zukünf­tiges Wachstum zu schaffen", schätzte Piers Harding-Rolls von der Markt­forschungs­firma IHS Markit. Damit könne das Unter­nehmen den Über­gang von der Konso­lenplatt­form zur nächsten Genera­tion des Cloud Gaming einleiten. Laut IHS ist Sony aktuell der größte Cloud-Gaming-Anbieter und hält einen Markt­anteil von 36 Prozent. Seit der Markt­einfüh­rung verzeichne die Platt­form PlayStation Now jeweils im Jahres­vergleich ein Wachstum von über 40 Prozent.

Google will seinen neuen Cloud-Dienst Stadia im November starten, auch Micro­soft verfolgt mit seinem Project xCloud eine ähnliche Stra­tegie. Anders als bei Konsolen-Spielen werden die Games dabei nicht herun­terge­laden, sondern auf Servern vorge­halten. Damit lassen sich im Prinzip an jedem Ausga­begerät selbst grafisch aufwen­dige Spiele spielen.

Die Branche geht davon aus, dass die Entwick­lung von der Konsole zur Cloud die gesamte Branche umkrem­peln wird. "Wichtig ist, dass die Konso­lenplatt­formen in dieser Phase des lang­samen Cloud-Trans­fers gut posi­tioniert sind", sagte Harding-Rolls. Denn sie könnten alle Formen der Vertei­lung bieten.

Sony greift für sein nächstes Flagg­schiff erneut bei Qual­comm zu und inte­griert dessen Ober­klasse-Chip­satz Snap­dragon 865. Mehr zu dem Thema lesen Sie in einer weiteren News.

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