Rückblick
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Vom Backstein zum Brett: Smartphones von 1992 bis heute

Wie hat sich die Handlichkeit der Smartphones von den Anfängen 2000 bis heute verändert? Welcher Hersteller hatte zuerst ein Gerät nach der Definition eines Smartphones? Wir wagen einen Rückblick - vom großen Klotz zur Flunder der Neuzeit.
Von / Dominik Haag
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1996 bis 2000: Die ersten Smartphones waren echte Brocken

Für viele gilt der Nokia Communicator als Inbegriff eines Smartphones. Groß, Feature-reich, mit vollwertiger Tastatur und Fax-Unterstützung, sorgte Nokia für einen neuen Standard in der geschäftlichen Kommunikation. Den Einstand bildete der Nokia 9000 Communicator von 1996, für den auch erstmals der Begriff Smartphone im Rahmen des Marketings eingeführt wurde. Etliche Nachfolger verbesserten die Communicator-Reihe stetig mit neuer Technik und neuen Funktionen.

Die erste tatsächlich verbriefte Verwendung des Begriffs "Smartphone" geht jedoch auf den schwedischen Hersteller Ericsson 1996 zurück, in Verbindung mit dem nie veröffentlichten G88. Erst im Jahr 2000 brachte Ericsson ein entsprechendes Produkt auf dem Markt. Das R380 maß 130 mal 50 mal 26 Millimeter und wog stolze 164 Gramm - es gilt als der Urahn der P-Reihe von Sony-Ericsson. Daten zum Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis (Screen-to-Body-Ratio, kruz StBR) konnten wir leider nicht mehr auffinden. Der im November 2000 erschienene Nokia 9210 Communicator jedenfalls kam auf einen StBR-Wert von 42 Prozent. Das Display umfasste für damalige Verhältnisse üppige 4,5 Zoll. Mit 244 Gramm und einer Größe von 15 mal 56 mal 27 Millimetern machte sich das Smartphone in der Hosentasche deutlich bemerkbar.

Das Nokia 9210
3/13 – Bild: Nokia
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