Wissenschaft

Umfrage: Durch Smartphone gestresst oder begeistert?

Der Lehr­stuhl Unter­neh­mens- und Tech­no­lo­gie­pla­nung der Univer­sität Duis­burg-Essen führt eine inter­es­sante Befra­gung durch. Zunächst wird nach der Smart­phone-Nutzung gefragt - dann plötz­lich nach dem Essver­halten.

Der Lehrstuhl Unternehmens- und Technologieplanung der Mercator School of Management an der Universität Duisburg-Essen Der Lehrstuhl Unternehmens- und Technologieplanung der Mercator School of Management an der Universität Duisburg-Essen
Bild: Universität Duisburg-Essen
Der Lehr­stuhl Unter­neh­mens- und Tech­no­lo­gie­pla­nung der Univer­sität Duis­burg-Essen führt aktuell eine Befra­gung durch. Dabei geht es darum, zu erkunden, inwie­fern man durch Smart­phones im Alltag begeis­tert oder auch gestresst wird.

Der durch seine poin­tierten Gast­bei­träge zum Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­markt bei teltarif.de bekannte Univer­si­täts-Professor Dr. Torsten J. Gerpott leitet den Lehr­stuhl für Unter­neh­mens- und Tech­no­lo­gie­pla­nung an der Mercator School of Manage­ment Duis­burg der Univer­sität Duis­burg-Essen. Die unge­wöhn­liche Umfrage wird von ihm gemeinsam mit M.Sc. Wirt.-Ing. Roman Schwetz durch­ge­führt.

Alle inter­es­sierten Smart­phone-Nutzer können an der Umfrage Begeis­te­rung für Smart­phones - Licht und Schatten unter diesem Link teil­nehmen. Die Angabe des Namens oder persön­li­cher Kontakt­daten ist dabei nicht erfor­der­lich, die Umfrage erfolgt also komplett anonym. Die Univer­sität garan­tiert allen Teil­neh­mern, dass ihre Angaben nicht mit ihrer Person in Verbin­dung gebracht werden können oder an Dritte weiter gegeben werden. Die Beant­wor­tung dauert rund 10 Minuten.

Fragen zur Smart­phone-Nutzung, zu Tarif und Daten­vo­lumen

Der Lehrstuhl Unternehmens- und Technologieplanung der Mercator School of Management an der Universität Duisburg-Essen Der Lehrstuhl Unternehmens- und Technologieplanung der Mercator School of Management an der Universität Duisburg-Essen
Bild: Universität Duisburg-Essen
In der Umfrage wird zunächst gefragt, ob der Teil­nehmer im Besitz eines Smart­phones ist und ob er es in den letzten sechs Monaten genutzt hat. Dann folgt die Frage, wie lange der Teil­nehmer im letzten halben Jahr durch­schnitt­lich das Smart­phone pro Tag verwendet hat.

Es folgen weitere detail­lierte Fragen, zum Beispiel dazu, über welche Netz­typen das Smart­phone mit dem Internet verbunden wird, wofür das Smart­phone über­wie­gend verwendet wird, wie viele Apps derzeit auf dem Smart­phone instal­liert sind, in welcher App-Kate­gorie der Teil­nehmer auf dem Smart­phone derzeit die meisten Apps instal­liert hat und wie häufig im Durch­schnitt die Apps der verschie­denen App-Kate­go­rien pro Tag verwendet werden.

Auch Fragen zum Vertragstyp und zum monat­li­chen Inklu­siv­vo­lumen für Daten sowie zur Höhe der durch­schnitt­li­chen monat­li­chen Mobil­funk­rech­nung (ohne Endge­räte) dürfen nicht fehlen. Bei der Frage zum verwen­deten Betriebs­system des Smart­phones lässt sich neben Android und iOS sogar noch Windows Mobile auswählen.

Der erste Teil der Umfrage wird abge­schlossen mit der These, dass viele Menschen glauben, ohne ihr Smart­phone im Alltag gar nicht mehr auszu­kommen. Der Teil­nehmer soll sich mit einigen vorge­ge­benen Antworten dazu äußern, wie es bei Ihm ist und inwie­fern das Smart­phone sein Leben beein­flusst.

Fragen zum Essen und zu Heraus­for­de­rungen

Unge­fähr nach der Hälfte der Befra­gung nimmt die Umfrage eine uner­war­tete Wendung - denn plötz­lich geht es gar nicht mehr um Smart­phones und deren Nutzung. Das nächste Kapitel heißt über­ra­schen­der­weise "Freud und Leid beim Essen". Nun werden zahl­reiche Fragen dazu gestellt, wie der Teil­nehmer über den eigenen Hunger hinaus isst und was die Ursa­chen dafür sind.

Es folgen Fragen zum Umgang mit heraus­for­dernden Situa­tionen. Manchmal habe man "im Beruf oder privat das Gefühl den Anfor­de­rungen der Situa­tion nicht gerecht werden zu können". Der Teil­nehmer wird nun gefragt, wie er mit solchen Situa­tionen umgeht. Im letzten Fragen­kom­plex geht es um die Selbst­ein­schät­zung des Umfrage-Teil­neh­mers. Menschen seien "in ihren Eigen­schaften unter­schied­lich". Der Teil­nehmer soll ich selbst im Hinblick auf die zehn ausge­wählte persön­liche Eigen­schaften einschätzen.

Abschlie­ßend werden statis­ti­sche Fragen zu Alter, Geschlecht, Fami­li­en­stand, Wohnort und Einkommen gestellt. Die Abfrage von Größe und Gewicht des Teil­neh­mers erlaubt den Forschern, den Body-Mass-Index (BMI) zu bestimmen und dies in die Ergeb­nisse einfließen zu lassen - voraus­ge­setzt, der Teil­nehmer hat wahr­heits­ge­mäße Angaben gemacht. Bei der Kombi­na­tion der Themen erweckt die Umfrage den Eindruck, dass sie den Einfluss der Smart­phone-Nutzung auf das Essver­halten unter­su­chen will. teltarif.de wird die Ergeb­nisse der Studie erhalten.

Hier gehts zur 10-Minuten-Umfrage: Begeis­te­rung für Smart­phones - Licht und Schatten

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