Konkurrenz

Vergleich: Mittelklasse- gegen ehemalige High-End-Smartphones

Verschiedene Smartphone-Klassen für 200 bis 400 Euro zu haben
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Samsung Galaxy S4, Sony Xperia Z, HTC One, Nokia Lumia 920, Apple iPhone 5 - diese Smart­phones haben eine wichtige Gemeinsamkeit: Sie zählen zu den Top-Produkten der jeweiligen Hersteller und werden gerne als Oberklasse oder High-End-Geräte klassifiziert. Mindestens einmal pro Jahr bringen die großen Hersteller eine Neuauflage ihrer Top-Smartphones heraus, die Vorgänger werden damit in der Regel automatisch günstiger, manchmal sogar zu echten Schnäppchen. Wer braucht da noch ein Smartphone der Mittelklasse? Wir haben Pro- und Kontra-Argumente am Vergleich zweier Hersteller gesammelt.

Beispiel 1: Samsung Galaxy S3 vs. Galaxy S4

Die Galaxy- und Xperia-Modelle im ÜberblickDie Galaxy- und Xperia-Modelle im Überblick Im Mai 2012 brachte Samsung das Galaxy S3 auf den Markt, das bis heute über 50 Millionen Mal über die Ladentheke ging. Zehn Monate später begann der Verkauf des Nachfolgers Galaxy S4. Die Änderungen in Sachen Hardware sind eher marginal. Am interessantesten dürfte das verbesserte Display (1280 mal 720 gegen 1920 mal 1080 Pixel, von 4,8 auf 5 Zoll gewachsen), gefolgt von einem schnelleren Prozessor und dem stärkeren Akku sein. In Sachen Software hat Samsung vor allem an den Zusatzfunktionen geschraubt, besonders in Bezug auf Kamera und Sensoren. Ein Beispiel: Smart Scroll, hiermit lässt sich per Augenkontakt zum Telefon durch Webseiten scrollen. Ausgeliefert wurde das S4 mit Android 4.2.2, Ende Mai oder Anfang Juni soll diese Version des Betriebssystems auch fürs S3 bereitgestellt werden.

Durch die gleiche Designsprache sind die beiden Smartphones für das ungeübte Auge kaum zu unterscheiden. Der kurze, selbstverständlich nicht vollständige Vergleich zeigt: Für die meisten Smartphone-Anwender genügen die Funktionen des Galaxy S3 vollkommen, das Galaxy S4 empfiehlt sich vor allem für Technik-Enthusiasten, die immer das neueste Gerät nutzen und die neuen Features ausprobieren wollen. Daher lohnt ein Blick auf die Preise. Das S3, für das Samsung zum Marktstart 699 Euro aufrief, ist mittlerweile im Online-Handel für unter 350 Euro zu bekommen, das S4 kostet mindestens 590 Euro. Einen ausführlichen Vergleich von Galaxy S2, S3 und S4 haben wir für Sie in einem gesonderten Überblick zusammengestellt.

Beispiel 2: Sony Xperia T vs. Xperia Z

Sony Xperia ZSony Xperia Z Zeitlich noch enger liegen die beiden Topmodelle Xperia T und Xperia Z von Sony zusammen: Noch im Herbst 2012 wurde das Xperia T als "James-Bond-Smartphone" beworben, im Frühjahr 2013 startete bereits das Xperia Z. Die Unterschiede der beiden Smartphones sind schon gravierender als im obigen Vergleich von Samsungs Galaxy-Serie. Während das Xperia T noch mit einem Dual-Core-Prozessor aufmarschiert, kommt das Xperia Z bereits mit einem Quadcore-Prozessor. Auch beim Display hat Sony für Verbesserungen gesorgt und sowohl die Größe (4,5 auf 5 Zoll) und die Auflösung (1280 mal 720 auf 1920 mal 1080 Pixe) gesteigert. Außerdem wuchs die Akkukapazität. Bereits optisch fallen die Unterschiede deutlich auf, das Xperia-Z-Gehäuse ist aus Glas und gegen Stöße und Spritzwasser geschützt. Da kann das Xperia T nicht mithalten.

Auch wenn das Update vom T zum Z viele Änderungen mit sich bringt: Die Funktionalität ist bei beiden Geräten fast gleich. Sony setzt wie Samsung auf das Android-Betriebssystem, Version 4.1 läuft auf dem Xperia Z, für das Xperia T wurde ein Update auf die gleiche Version bereitgestellt. Preislich schlagen sich die besseren Features des Xperia Z deutlich nieder: Fast 500 Euro kostet das Smartphone momentan, demgegenüber ist das Xperia T mit um die 300 Euro bereits ein echtes Schnäppchen.

Auf der folgenden Seite lesen Sie, welche Mittelklasse-Geräte die Hersteller als Alternative zu ihren altgedienten Topmodellen platzieren und ob sich ein Kauf lohnt.

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