Faktencheck

Faktencheck: Wie gefährlich sind Handys für die Gesundheit?

Smartphones sind in unserem Alltag allgegenwärtig. Die Frage ist: Welchen Einfluss hat das auf unsere Gesundheit? 7 Thesen, 7 Antworten.
Von dpa / Wolfgang Korne

Behaup­tung: Wer abends lange aufs Handy schaut, schläft schlechter ein.

Bewer­tung: Stimmt.

Fakten: Viele Menschen greifen kurz vorm Schla­fen­gehen noch einmal zum Handy. Sie checken E-Mails, lesen Nach­richten oder skypen mit dem Partner. Wissen­schaftler raten hiervon ab. Denn auch wenn der Blau­anteil im Licht des Smart­phone-Displays keine Schäden der Netz­haut verur­sa­chen sollte, stört es doch den Schlaf.

„Es kann nach­weis­lich zu einer Unter­drü­ckung des Hormons Mela­tonin kommen“, sagt Udovicic. Und das ist ein Problem: Mela­tonin macht uns abends müde, norma­ler­weise wird das Hormon bei Dunkel­heit ausge­schüttet. Doch das helle Licht des Smart­phones signa­li­siert dem Körper genau das Gegen­teil: Es ist Tag, bleibe wach!

Für alle, die nicht aufs Handy verzichten und trotzdem besser schlafen wollen, hat Udovicic einen Tipp: „Es empfiehlt sich, den Nacht­modus des Smart­phones einzu­schalten.“ Einige Geräte bieten die Möglich­keit, den Anteil des Blau­lichts zu redu­zieren und damit die Mela­tonin-Ausschüt­tung nicht zu gefährden.

Spätes E-Mail ckecken behindert die  Melatonin Produktion.
vorheriges nächstes 5/8 – Bild: Wordley Calvo Stock-fotolia.com
  • Smartphones können Muskel-Skelett-Erkrankungen verursachen
  • Das blaue Licht des Displays könnte die Augen schädigen.
  • Spätes E-Mail ckecken behindert die  Melatonin Produktion.
  • Wahrscheinlich besteht kein Krebsrisiko durch Smartphones.
  • Das WLAN am Smartphone soll schädlich sein. Oder auch nicht.

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