Forschung

Handy im Bett: Vorübergehende Blindheit als Folge

Durch die Nutzung des Smartphones im Bett kann bei Nutzern eine temporäre Blindheit auftreten. Wie gefährlich ist das Phänomen?
Von Daniel Rottinger
AAA
Teilen (21)

Das Smartphone wird von vielen Anwender vor dem Einschlafen verwendet, um noch einmal die wichtigsten Nachrichten zu prüfen oder Webseiten anzusufen. Doch bei der Smartphone-Nutzung im Bett kann es zu vorübergehender Blindheit kommen, wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht.

Nutzer müssen keine dauerhaften Beeinträchtigungen fürchtenNutzer müssen keine dauerhaften Beeinträchtigungen fürchten Wissenschaftler der City University London, Moorfields Eye Hospital, King's College London und dem National Hospital für Neurologie und Neurochirurgie haben ihre Erkenntnisse zu dem Thema nun veröffentlicht. Doch wann kann eine temporäre Blindheit bei der Smartphone-Nutzung auftreten? Konkret soll sich das Phänomen bemerkbar machen, wenn Nutzer im Bett mit einem Auge auf das Smartphone-Display sehen, währende das zweite Auge durch das Kopfkissen abgeschirmt ist und somit in die Dunkelheit blickt.

Blindheit ist nur vorübergehend

Bei dem vorgestellten Versuchsaufbau können Anwender anschließend unter einer vorübergehenden Blindheit leiden. Der Grund dafür: Während sich das geöffnete Auge an die Helligkeit anpasst, stellt sich das Auge unter dem Kopfkissen auf die Dunkelheit ein. Öffnet der Smartphone-Anwender dann bei Dunkelheit seine Augen, so empfänden der Nutzer auf dem Auge eine Art Blindheit, mit dem er zuvor auf das Smartphone gesehen habe.

Laut der Studie würde das beeinträchtigte Auge dann einige Minuten benötigten, um sich von der temporären Blindheit zu erholen. Dieser Effekt sei zwar nicht allein auf die Nutzung von Smartphones im Bett beschränkt, allerdings sei das Auftreten des Phänomens aufgrund der hohen Smartphone-Nutzung besonders wahrscheinlich. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Eine echte Gefahr gehe von der vorübergehenden Blindheit für den Nutzer allerdings nicht hervor, wie uns die Pressestelle auf Anfrage mitteilte.

Teilen (21)

Mehr zum Thema Studie