Smartphone-Apps

Diese Apps dürfen auf keinem Smartphone fehlen

Mit den richtigen Apps werden iPhone und Android-Phones zum "Schweizer Messer"

Ein nagelneues Smartphone unterm Weihnachtsbaum hat in diesem Jahr viele Herzen höher schlagen lassen. Nach der üblichen Einrichtung von Kontakten, Homescreen, Netzwerk und Geräteeinstellungen riskieren Sie vielleicht einen ersten Blick in den Appstore des jeweiligen Smartphone-Betriebssystems. Dort werden Sie meist mit einer Fülle von kostenlosen oder auch kommerziellen Anwendungen erschlagen - doch welche davon brauchen Sie wirklich? Die hier vorgestellten Apps sollten auf keinem Smartphone fehlen.

App-Übersicht auf einem Android-Smartphone App-Übersicht auf einem Android-Smartphone
Screenshot: teltarif.de
Aktuelle Smartphones mit den Betriebssystemen iOS, Android, Windows Phone 7, Symbian und Blackberry OS bringen auch ohne vorinstallierte Apps schon einen recht großen Funktionsumfang mit: E-Mail-Programm, ein Internet-Browser und ein Kalender gehören ebenso zur Standardausstattung wie Anzeige- und Wiedergabeprogramme für Musik, Fotos und Videos. Selbst einfache Bildbearbeitungs- und Videoschnittprogramme haben heute viele Mobiltelefone ab Werk an Bord. Doch mit zusätzlichen Apps kann man den Funktionsumfang eines Smartphones um ein Vielfaches erweitern. Eine besonders große Auswahl bieten Apples Appstore und Googles Android Market - deswegen haben wir uns in diesem Ratgeber auch auf diesen beiden Marktplätze konzentriert.

Die Qual der Wahl: Nicht jeder braucht alle Apps

Die Auswahl der auf dem Smartphone installierten Apps unterliegt natürlich dem eigenen Geschmack und Lebensstil: Wer sich ausschließlich mit dem Auto fortbewegt, braucht keine Apps zum öffentlichen Nahverkehr, und wer kein Auto besitzt, kann gut auf einen Tankstellen-Finder verzichten. teltarif.de empfiehlt, nur solche Apps zu installieren, die man wirklich braucht und das Smartphone - besonders wenn es neu ist - nicht gleich mit einer großen Menge sinnloser Apps zu überschwemmen. Achten Sie auch darauf, dass die Apps aus einer seriösen Quelle stammen (im Idealfall direkt vom Hersteller) und welche Zugriffsrechte sie auf Ihrem Smartphone fordern. Möchte eine App ohne ersichtlichen Grund Vollzugriff auf Datenspeicher und Telefonbuch haben, sollten Sie sich die Installation gut überlegen und sich gegebenenfalls beim Entwickler der App beschweren.

Im Übrigen gibt es nicht jede App für jedes Betriebssystem. Geben Sie einfach den Titel der vorgestellten App in das Suchfeld des Marktplatzes ein, um zu sehen, ob die App für Ihr System verfügbar ist.

Basisprogramme. System und Netzwerk

Traffic Monitor zeichnet das verbrauchte Datenvolumen auf Traffic Monitor zeichnet das verbrauchte Datenvolumen auf
Screenshot: teltarif.de
Zwei Programme, die momentan auf keinem Smartphone fehlen dürfen, sind der Adobe Reader für PDF-Dateien und der Adobe Flash Player für Flash-Videos. Das Anrufliste Widget zeigt unter Android auf dem Homescreen die letzten Anrufe mit Datum und Uhrzeit an. Verschiedene Anwendungen namens Task Manager verraten Ihnen, welche Anwendungen gerade laufen und wie viel Arbeitsspeicher sie belegen. Sinnvoll ist ein Traffic-Monitor, der Ihnen verrät, wie viel Ihres monatlichen Traffic-Volumens Sie bei Ihrem Mobilfunkvertrag schon verbraucht haben, In der Regel werden hier der WLAN- und der Mobilfunk-Traffic separat aufgezeichnet. Der Wifi Analyzer zeigt Ihnen verfügbare WLAN-Netzwerke und deren Feldstärke an.

Um die Rechnungsdaten beim eigenen Mobilfunkanbieter einzusehen, bieten viele Provider entsprechende Apps an. Bekannt sind beispielsweise Telekom Kundencenter, Vodafone QuickCheck und MeinCallya, Mein Base und Mein o2.

Verkehr, Navigation und Mobility

Öffi ist ideal für Pendler im ÖPNV Öffi ist ideal für Pendler im ÖPNV
Screenshot: teltarif.de
Unabhängig davon, mit welchem Verkehrsmittel man sich fortbewegt, gehören Google Maps und Street View zur Basisausstattung - bei Maps sind eine Navigation sowie der Dienst Places zum Auffinden von Restaurants, Sehenswürdigkeiten und ähnlichem integriert. Eine Alternative dazu stellt die App Skobbler dar, da sie auf das alternative Kartenmaterial von Open Street Map zurückgreift. Recht günstig zu erwerben sind die Offline Karten mit demselben Material, die es für einzelne Länder oder Städte gibt und die bei fehlender Internetverbindung sinnvoll sind. Ob man die zum Teil fürstlichen Preise für die Navigations-Anwendungen von TomTom. Navigon, Garmin und Falk angesichts der kostenlosen Angebote wirklich bezahlen möchte, sollte man vor dem Kauf prüfen.

Nutzer des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs können auf eine ganze Reihe sinnvoller Apps zurückgreifen. An erster Stelle zu nennen sind hier der DB Navigator der Deutschen Bahn. So gut wie alle Verbindungen im öffentlichen Nahverkehr kennt Öffi. Viele Betreiber großer S- und U-Bahnnetze, beispielsweise in Berlin, München, Hamburg oder Stuttgart, bieten für ihre Fahrgäste Apps zum Fahrplan- und Serviceangebot.

Autofahrer haben bei Eingabe der Suchbegriffe Tankstellen oder Spritpreis die Auswahl zwischen verschiedenen Apps, die die nächste Tankstelle mit dem günstigsten Benzinpreis anzeigen. Blitzer warnt vor Radarfallen und Stau Mobil vor Verkehrsbehinderungen. Ebenfalls nützlich sind der Bußgeldrechner und die Übersicht zu KFZ-Kennzeichen.

Auf der zweiten Seite stellen wir Ihnen die wichtigsten Apps aus den Bereichen Kommunikation, Office und Multimedia vor und verraten, mit welchen Apps Sie Ihre Daten bei Cloud-Diensten sichern können.

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