LTE-Allnet-Flat

smartmobil: Weitere Details zu neuen Tarifen & Datenautomatik

Die Datenauto­matik in den neuen smartmobil-Tarifen lässt sich abstellen. Doch wer sein Volumen verbraucht hat, surft mit nur noch 16 kBit/s. Diese und weitere Details zu den neuen smartmobil-Tarifen haben wir für Sie in dieser Meldung zusammen­gestellt.
Von Thorsten Neuhetzki
AAA
Teilen (2)

Mit den gestern vorgestellten neuen Tarifen des Drillisch-Ablegers smartmobil hat bei der ersten Drillisch-Marke auch eine Datenautomatik Einzug erhalten. Damit bekommen Kunden, wenn sie ihr gebuchtes Datenvolumen aufgebraucht haben, automatisch 100 MB für 2 Euro zusätzlich nachgebucht. Lesen Sie weitere Details zu der Daten­automatik und wie Sie abbestellbar ist.

Nachgebucht wird die Daten­automatik bis zu drei mal pro Abrechnungs­monat, so dass maximal 300 MB nachgebucht werden und maximal 6 Euro zusätzliche Kosten entstehen. Nachteilig ist eine solche Automatik für Kunden, die einen großen Download machen oder Videos anschauen und so unter Umständen direkt das Maximum binnen kürzester Zeit ausreizen. Immerhin gibt es so aber für die Kunden auch die Möglichkeit, zusätzliches Datenvolumen zu bekommen.

Abschaltung über den Kundenservice möglich

Details zur DatenautomatikDetails zur Datenautomatik Denn wenn das Volumen ausgeschöpft ist, ist der Kunde faktisch offline. Gerade einmal 16 kBit/s bleiben den Kunden noch, ist die Drossel erreicht. Die Gründe dafür sind aus vielen Ecken der Mobilfunkbranche immer wieder zu hören: Viele Kunden generieren auch bei einer 64 kBit/s Drossel noch derart hohe Datenvolumen, die mögliche Kalkulationen sprengen.

Kunden, die die Datenautomatik nicht wünschen, können diese nach Angaben von Drillisch-Sprecher Peter Eggers beim Kundenservice telefonisch abbestellen. Eine Administration über das Serviceportal sei hingegen nicht vorgesehen. Die Abschaltung werde kostenlos vorgenommen. Drillisch gibt aber zu bedenken, dass eine Abschaltung des Features auch die Möglichkeit nimmt, generell Datenvolumen nachzubuchen.

Tarifwechsel nur gegen Gebühr möglich

Die kurze Vertragslaufzeit und die deutlich unterschiedlichen Datenvoluminia (zwischen 500 MB und 10 GB pro Monat) sowie zum Teil enthaltende Auslandsleistungen verführen dazu, zwischen den einzelnen Tarifen je nach Bedarf wechseln zu wollen. Nach Drillisch-Angaben ist das jedoch nicht vorgesehen. Über den Kundenservice sei zwar ein Tarifwechsel möglich, doch werde dieser mit einer Wechselgebühr von 24,95 Euro vorgenommen, so dass sich dieser vermutlich gerade beim Wechsel zwischen ähnlich ausgestatten Paketen nicht lohnt. Gleichzeitig buche man Kunden aber auch nicht automatisch auf höherwertigere Tarife um, wenn diese mehrfach das Maximum der Datenautomatik ausreizen. Das Verfahren wird beispielsweise bei o2 durchgeführt.

Alle Details zu den neuen Smartmobil-Tarifen bekommen Sie in unserer ausführlichen Meldung von gestern.

Teilen (2)

Mehr zum Thema Daten-Automatik