Heimvernetzung

Beanbits: Vernetztes Zuhause ohne Cloud

Smart Home findet abseits der Tech-Szene noch wenig Zulauf. Ein Grund hierfür sind oftmals das umständliche Setup und die Cloud-Pflicht. Das möchte der Anbieter Beanbits mit seinem System ändern.
Von Daniel Rottinger

Beanbits Die Smart-Home-Lösung Beanbits
Bild: de.beanbits.com
Smarthome-Lösungen können viele Vorteile bringen: das Licht automatisiert regulieren, Anlagen ansteuern oder Informationen über das Haus auswerten. Doch ein markantes Problem haben alle cloudbasierten Systeme auf dem Markt: fällt der Service des Dienstanbieters aus, können Kunden nicht mehr auf alle Funktionalitäten zugreifen.

Die Lösung von Beanbits soll diesen Missstand beheben. Dazu setzt der Hersteller auf ein System, welches ohne die Cloud auskommt. Zusätzlich möchte der Anbieter mit einem einfachen 3-Schritte-Setup potenzielle Käufer von den sogenannten Beans überzeugen. Dabei handelt es sich um einzelne Module, die per Steckdosen-Steuerungen in unterschiedlichen Bereichen im Haus eingesetzt werden können.

Modularer Aufbau soll Vorteile bringen

Beanbits Die Smart-Home-Lösung Beanbits
Bild: de.beanbits.com
Das System soll modular erweiterbar sein und sich dadurch besonders flexibel gestalten. Neben einem herkömmlichen Router und einem Bean-Modul ist nur ein Smartphone, Tablet oder PC notwendig, um mit der passenden App das Beanbits-System zu steuern. Laut Herstellerangaben soll das Grundprodukt bereits Ende 2015 erhältlich sein.

Im Anschluss sollen weitere Sensoren folgen, die etwa per Motion-Tracking die Bewegungen des Benutzers erfassen und entsprechende Aktionen ausführen. Weiterhin sollen ein auf Sun-Bean getauftes Modul die Helligkeit und der Temp-Bean-Sensor die Raumtemperatur erfassen. Zudem plant der Hersteller bereits weitere Sensoren.

In unserem Ratgeber-Teil erklären wir Ihnen, was sich hinter einem Smart-Home verbirgt.

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