Getestet

Skyroam Solis X im Test: Roaming-Hotspot mit Kamera

Am 6. August kommt mit dem Skyroam Solis X ein neuer Roaming-Hotspot auf den Markt, der mehr kann als nur Surfen: Er verfügt über eine Kamera und zahl­reiche smarte Funk­tionen. Wir konnten ihn vorab testen.
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Lange Zeit hatten inter­natio­nale Roaming-Hotspots nur eine Funk­tion: Über eine einge­baute eSIM nehmen sie insbe­sondere auch außer­halb der EU Kontakt mit den mobilen Daten­netzen des entspre­chenden Reise­landes auf und spannen einen WLAN-Hotspot auf, damit der Nutzer darüber in den Netzen des Reise­landes Daten­roaming nutzen kann.

Skyroam wird nun dem bereits von uns getes­teten Skyroam Solis einen Nach­folger spen­dieren, der weit mehr kann als das: Der Skyroam Solis X wird Mikrofon, Kamera und Laut­spre­cher einge­baut haben und über zahl­reiche smarte Funk­tionen verfügen. An Kunden ausge­liefert werden soll er ab dem 6. August, er wird 199 Euro kosten. Wir hatten die Gele­genheit, den Skyroam Solis X ausgiebig vorab zu testen, was wir zunächst in Deutsch­land getan haben.

Skyroam Solis X
Skyroam Solis X

Ausstat­tung und Zubehör

Der Skyroam Solis X kommt wieder im kräf­tigen Orange - der Farbe, die schon seit einiger Zeit das Erken­nungs­merkmal von Skyroam ist. Optisch verän­dert hat sich der Hotspot gegen­über dem Vorgän­germo­dell trotzdem: Die Power­taste befindet sich nun nicht mehr an der Seite, sondern oben, und statt einer kleinen grünen LED ist nun der komplette Powerknopf mit einer mehr­farbigen LED hinter­legt. Auf der Ober­seite gibt es drei Anzeigen für WLAN, Mobil­funk-Netz­versor­gung und gerade statt­findenden Daten­verkehr.

Ganz neu an der Seite ist das Kame­ramodul mit Blitz, Mikrofon und Laut­spre­cher, die Kamera hat 8 Mega­pixel Auflö­sung. Für die Spei­cherung der mit der Kamera aufge­nommenen Fotos und Videos hat der Hotspot einen internen Spei­cher von 4 GB. Die USB-C-Buchse zum Laden liegt nun nicht mehr quer, sondern steht senk­recht. Der inte­grierte Akku hat nun nicht mehr 6000 mAh, sondern nur noch 4700 mAh. Unter dem Boden des Hotspots ist ein Druck­punkt, der die smarten Funk­tionen akti­viert.

Funktionsbeschreibung auf der Packungsrückseite
Funktionsbeschreibung auf der Packungsrückseite
Der runde Hotspot hat einen Durch­messer von 8,8 Zenti­meter, eine Höhe von 2,3 Zenti­meter, wiegt 168 Gramm und ist nach IP64 zerti­fizierte. Neben diversen Sensoren verfügt er auch über ein GPS-Modul. In der Packung befinden sich neben diversen Anlei­tungen ein USB-C-Lade­kabel und ein USB-C-zu-USB-A-Adapter.

Skyroam hat unserem Hotspot noch ein lustiges Reiseset beigelegt, bei dem eben­falls alles im Skyroam-Orange gehalten ist. In dem trans­parenten Hand­gepäck-Reise­beutel für Kosmetik-Flüs­sigkeiten fanden wir eine Sonnen­brille, preis­werte JVC-Kopf­hörer, einen Schlüs­selan­hänger, einen Koffe­ran­hänger, einen USB-Stick sowie oran­gefar­bene Tic-Tac-Lutsch­dragées.

Die Verpackung des Skyroam Solis X
Die Verpackung des Skyroam Solis X

Netz­verbin­dung, unter­stützte Frequenzen und neue App

Der Skyroam Solis X bucht sich welt­weit in die LTE- und UMTS-Netze der Roaming­partner in rund 130 Ländern ein. FDD-LTE unter­stützt er auf 600/700/800/850/900/1500/1700/1800/1900/2100/2300/2600 MHz, TDD-LTE auf 1900/2300/2500/2600 MHz. In HSPA- und WCDMA-Netzen funkt er auf 850/900/1700/1900/2100 MHz.

WLAN-Netze öffnet der Skyroam Solis X nach Stan­dard 802.11b/g/n/a auf 2,4 GHz und 5 GHz. Insge­samt können sich maximal zehn Geräte mit dem WLAN verbinden. Außerdem ist er über Blue­tooth LE ansteu­erbar.

Admi­nistriert werden kann der Hotspot bei bestehender WLAN-Verbin­dung über die Webseite a.skyroam.com, der Hersteller empfiehlt aber, dafür die rund­erneu­erte Skyroam-App für Android und iOS zu nutzen. Diese befand sich während unseres Tests noch im Beta-Status und sollte in den kommenden Tagen in den Apps­tores von Android und Apple ankommen.

Auf der folgenden Seite erläu­tern wir nun, wie die Erst­einrich­tung des Skyroam Solis X funk­tioniert. Außerdem verraten wir weitere Details zur unseren Speed­tests, zur Akku­lauf­zeit und zur Verwen­dung der in den Hotspot inte­grierten Kamera.

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