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Kostenloser Handy-Browser Skyfire mit neuer Version

Skyfire für Windows Mobile und Symbian jetzt in der Version 1.0 verfügbar

Im vergangenen Jahr ging das kalifornische Start-Up-Unternehmen Skyfire [Link entfernt] mit einem eigenen Handy-Browser an den Start. War der Browser im Rahmen einer geschlossenen Beta-Phase zunächst nur in Nordamerika zu bekommen, so ist er seit Ende November weltweit - und somit auch in Deutschland - verfügbar. Skyfire 1.0 Skyfire ist jetzt in der Version 1.0 erhältlich
Foto: Skyfire

Bislang gab es Skyfire nur als Beta-Version, doch vor wenigen Tagen hat der Anbieter sein Programm nun in der vorerst endgültigen Version 1.0 zum kostenlosen Download bereitgestellt. Dabei werden zunächst Besitzer von Smartphones mit den Betriebssystemen Windows Mobile und Symbian Serie60 3rd Edition bedient.

Skyfire künftig auch für Blackberry

Künftig soll es Skyfire auch für weitere Smartphone-Plattformen geben. So ist eine Version des Handy-Browsers auch für Blackberry geplant. Nicht zuletzt will der Anbieter in Zukunft auch Symbian-Handys mit dem aktuellen Betriebssystem Serie60 5th Edition bedienen.

Skyfire tritt in Konkurrenz zu den in den Handys bereits vorinstallierten Browsern und zu Mitbewerbern wie Opera Mini. Dabei arbeitet Skyfire ähnlich wie Opera Mini und leitet die Daten über einen Proxy-Server, der für eine Kompression und demnach für ein kleineres Übertragungsvolumen sorgt.

Startseite überarbeitet

Der Anbieter hat nicht nur die Versionsnummer geändert, sondern den Skyfire-Browser auch sichtbar weiterentwickelt. So hat die Startseite ein neues Design bekommen und es lassen sich direkt auf der Einstiegsseite Facebook- und Twitter-Mitteilungen anzeigen. Ferner wirbt Skyfire damit, Webseiten auf dem Handy genauso anzuzeigen, wie man es vom heimischen PC gewohnt ist. Darüber hinaus werden Multimedia-Formate wie Flash, Silverlight, Quicktime und Windows Media unterstützt.

Neu ist zudem die Möglichkeit, die Internet-Verbindung automatisch zu trennen, wenn Skyfire im Hintergrund läuft. Sobald der Browser erneut aufgerufen wird, stellt er die Online-Verbindung wieder her und lädt die zuletzt aufgerufene Seite erneut auf. Dadurch lässt sich Akku-Kapazität sparen. Für Nutzer eines Datentarifs mit ungünstiger Taktung kann dieses Feature allerdings auch zur Kostenfalle werden, wenn bei jedem Browser-Zugriff die Online-Verbindung neu aufgebaut wird.

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