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Sky hat SD-Sender über Satellit abgeschaltet

Der Pay-TV-Sender Sky hat am gestrigen Donnerstag Ernst gemacht und 14 Sender in SD über Satellit abgeschaltet. Wir erklären, was betroffene Fernsehzuschauer nun tun müssen.
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Sky schaltet Sender in SD abSky schaltet Sender in SD ab Der Pay-TV-Sender Sky hat am gestrigen Donnerstag Ernst gemacht und 14 Sender in SD über Satellit abgeschaltet. Zudem gab es zahlreiche Frequenzwechsel. Die Kollegen von "Satindex" haben alle Veränderungen aufgeführt.

Senderlisten-Update-Service hilft bei Umstellung

Während die meisten Sky-Receiver die Änderungen automatisch mitmachen, gibt es nur wenige Drittgeräte, die sich selbst aktualisieren. Haushalte, welche die Sky-Sender per CI+-Modul über ein Smart-TV oder einen Receiver empfangen, müssen nach einem neuen Suchlauf die Senderliste mühevoll per Hand in die gewünschte Reihenfolge bringen oder einen Fachbetrieb damit beauftragen.

Eine Möglichkeit, die Senderliste bequem und kostenlos auf den aktuellen Stand zu bringen, bietet der Senderlisten-Update-Service www.programmlisten-update.de. Der Dienst liefert zeitgleich mit der Sky-Frequenzumstellung neue Senderlisten, die bereits alle Änderungen enthalten. Zu den Geräten, die unterstützt werden, zählen zum Beispiel Fernseher von Samsung und Panasonic sowie Satellitenreceiver, die mit dem Betriebssystem Enigma2 arbeiten. Neu hinzugekommen ist die 2018er Samsung-Serie "NU“.

Die neuen Senderlisten lassen sich ab sofort auf der entsprechenden Website kostenlos herunterladen und per USB-Stick in Fernseher und Receiver übertragen. In wenigen Minuten ist die Senderliste damit wieder auf dem aktuellen Stand.

Weitere SD-Abschaltungen

In den kommenden Monaten und Jahren ist mit weiteren SD-Abschaltungen auf Satellit Astra und auch über die anderen Verbreitungswege Kabel und IPTV zu rechnen. Einige Privatsender, beispielsweise alle bayerischen Lokal-TV-Sender, haben schon die Verbreitung in Standard-Auflösung zugunsten einer HD-Austrahlung über Satellit eingestellt.

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (KEF) strebt an, dass die öffentlich-rechtlichen Sender von ARD und ZDF Mitte 2020 die Satellitenverbreitung ihrer Programme in herkömmlicher Bildauflösung (SD) auf Satellit Astra (19,2° Ost) einstellen. Spätestens dann benötigen TV-Zuschauer ein HD-taugliches Fernsehgerät oder einen entsprechenden Receiver.

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