Pay-TV

Bis zu 10 Euro: Sky wird für Bestandskunden teurer

Nach DAZN oder Amazon Prime dreht nun auch Sky infla­tions­bedingt an der Preis­schraube. Abon­nenten müssen monat­lich bis zu 10 Euro mehr zahlen.

2022 ist ein Jahr der horrenden Preis­stei­gerungen: Nicht nur die Gas- und Strom­kosten sind explo­diert und Lebens­mittel sind deut­lich teurer geworden. Auch für Pay-TV und Strea­ming müssen Kunden deut­lich tiefer in die Tasche greifen. So verdop­pelte etwa der Sportstreamer DAZN die Preise fürs Monatsabo, im Sommer zog Amazon Prime nach und auch Apple TV+ wird viel teurer. Sky soll teurer werden Sky soll teurer werden
Screenshot: teltarif.de
Laut einem Bericht sind nun auch die Kunden von Sky dran. Laut einem Bericht des Maga­zins "Digital Fern­sehen" erhalten betrof­fene Kunden bereits seit August per E-Mail oder Post ein Update ihres Preises.

Anhe­bung um 10 Prozent je nach Vertrag

Durch­schnitt­lich soll die Erhö­hung weniger als 5 Euro pro Kunde betragen und in der Regel um 10 Prozent ange­hoben werden, hieß es. Begründet werde die Preis­anpas­sung mit den gestie­genen Kosten für Programm­lizenzen und Kosten für die tech­nische Infra­struktur. Laut Sky würden die Preise um maximal 9,99 Euro erhöht, minimal 1 Euro. Der exakte Betrag vari­iere von Kunde zu Kunde mit Sonder­kon­ditionen der laufenden Verträge ab.

"Um unseren Kunden einen tollen Unter­hal­tungs­wert anbieten zu können, arbeiten wir konti­nuier­lich daran, unser Angebot im Sport- und Enter­tain­ment-Bereich auf hohem Niveau zu halten", äußert sich ein Spre­cher von Sky gegen­über dem Magazin zur Begrün­dung für den Preis­anstieg. "Wir inves­tieren in inno­vative Produkte, Dienst­leis­tungen sowie hoch­wer­tige Programm­inhalte. Um die dadurch gestie­genen Kosten für Programm­lizenzen und tech­nische Infra­struktur Rech­nung zu tragen, passen wir unsere Preise an."

Man werde die Kunden, auf die sich das auswirkt, recht­zeitig und trans­parent darüber infor­mieren, was die Preis­anpas­sung für ihre indi­vidu­ellen Vertrags­kon­ditionen bedeutet. Die Anpas­sung werde im Anschluss an die jewei­lige aktu­elle Vertrags­lauf­zeit wirksam.

Monat­liche Kündi­gung möglich

Mit einer Umstel­lung auf neue Vertrags­kon­ditionen würden viele Kunden zudem flexi­bler, da sie eine neue, monat­liche Kündi­gungs­option erhalten. Kunden, die ihren Vertrag nicht fort­setzen möchten, hätten die Möglich­keit, diesen inner­halb von vier Wochen nach Erhalt der Infor­mation über ihre Preis­anpas­sung zu dem Zeit­punkt der Wirk­sam­keit der Preis­anpas­sung zu kündigen.

Über den Preis­anstieg bei Apple+ haben wir ausführ­lich berichtet.

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