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Sky Glass: Smart-TV des Pay-TV-Senders kommt später

Sky Glass ist in Groß­bri­tan­nien bereits erhält­lich. Aller­dings kommt es derzeit noch zu Soft­ware-Fehlern. Der Deutsch­land-Start wurde daher jetzt verschoben.

Mit Sky Glass hat der Pay-TV-Sender Sky im Herbst 2021 einen eigenen Smart-TV vorge­stellt. Dieser war zunächst nur in Groß­bri­tan­nien erhält­lich. Für Ende 2022 hatte Sky ange­kün­digt, das Gerät auch auf den deut­schen Markt zu bringen. Bereits ab 25. August wird Sky Glass in Irland erhält­lich sein.

Aus dem Deutsch­land-Start noch in diesem Jahr wird aller­dings nichts. Sky zeigt seinen Smart-TV zwar weiterhin auf seiner Webseite, spricht jetzt aber von der Verfüg­bar­keit "bis Ende 2023". Einen genaueren Termin nennt der Konzern nicht, und zwar aus gutem Grund, wie das Online­magazin Clap-Club verrät. Dem Bericht zufolge kommt es nämlich noch zu tech­nischen Problemen. Sky Glass kommt später Sky Glass kommt später
Bild: Sky
Briti­sche Kunden, die Sky Glass bereits nutzen, berichten demnach unter anderem von Bild­schirm-Flackern. Zudem komme es zu Wieder­gabe-Problemen. Sky will die Fehler mit einem Soft­ware-Update beheben, das bislang aber offenbar noch nicht zur Verfü­gung steht - und das, obwohl Sky Glass im Verei­nigten König­reich schon seit Monaten vermarktet wird.

Deutsch­land-Start im kommenden Jahr

In Deutsch­land möchte Sky seinen Smart-TV offenbar erst anbieten, wenn es den briti­schen Kollegen gelungen ist, die Kinder­krank­heiten zu beheben. Daher habe sich der Pay-TV-Veran­stalter entschieden, den Markt­start zu verschieben. Clap-Club zitiert einen Sky-Spre­cher mit den Worten: "Der neue Strea­ming-TV von Sky ist ein groß­artiges Produkt, das wir zum best­mög­lichen Zeit­punkt laun­chen möchten. Wir sind über­zeugt, dass Sky Glass sein volles Poten­zial in Deutsch­land 2023 besser entfalten wird und haben entschieden, das Produkt nicht dieses, sondern nächstes Jahr auf den deut­schen Markt zu bringen."

2022 wolle Sky seinen Vermark­tungs-Schwer­punkt in Deutsch­land zunächst auf andere Produkte legen. Genannt wird vor allem der erst vor wenigen Wochen gestar­tete Strea­ming­dienst WOW, der das bishe­rige Sky-Ticket-Angebot abge­löst hat und anders als Sky Q keine langen Vertrags­lauf­zeiten erfor­dert.

Für Sky Glass wird kein Satel­liten- oder Kabel­anschluss benö­tigt. Der Fern­seher funk­tio­niert über einen Breit­band-Inter­net­zugang. Bereits seit einem Jahr ist auch Sky Q als OTT-Dienst verfügbar. Wie berichtet, bemän­geln Kunden aber zum Teil tech­nische Probleme mit der IPTV Box von Sky.

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