Vereinheitlichung

Teurer und billiger: Neue Auslandstarife bei simquadrat

simquadrat passt zum 15. Juli dieses Jahres seine Tarifstruktur an. Dabei sollen gerade Kosten für Gespräche innerhalb der EU vereinheitlicht werden. Wir zeigen Ihnen im Detail, welche Änderungen es gibt und worauf Kunden jetzt achten sollten.
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Neue Preise bei simquadrat.Neue Preise bei simquadrat simquadrat ändert zum 15. Juli dieses Jahres seine Tarifpreise. Ziel des geänderten Portfolios ist – laut dem Anbieter – die Vereinheitlichung der Preise innerhalb von EU-Ländern. Für Gespräche zu Festnetz-Anschlüssen in der Europäischen Union zahlen Kunden künftig 12,9 Cent. Telefonate in eines der jeweiligen Mobilfunknetze schlagen mit 14,9 Cent pro Minute zu Buche.

Die Konsolidierung der EU-Preise geht dabei teilweise auf Kosten anderer Ländern. Zahlten Kunden für Gespräche auf die im Südatlantik gelegene Insel Ascension bisher 39,9 Cent pro Minute, telefonieren sie jetzt zu einem Minutenpreis von 99,9 Cent. Andere Preiserhöhungen fallen aber deutlich weniger drastisch aus. Telefonate nach Grönland kosten nun mit 49,9 Cent genau zehn Cent mehr als bisher, gleiches gilt für Gespräche nach Madagaskar. Wer Verwandte und Freunde im Irak hat, der zahlt mit 13,9 Cent nun einen Cent mehr. Anrufe nach Tunesien sind dabei 8 Cent teurer. Sie kosten nun 47,9 Cent, statt 39,9 Cent wie bisher. Geringer fielen die Erhöhungen für Gespräche in das Festnetz der Ukraine und die Vereinigten Arabischen Emirate aus. Sie kosten nun 14,9 Cent beziehungsweise 22,9 Cent. An dem 9-Cent-Tarif, der innerhalb der Bundesrepublik Deutschland gilt, ändert sich durch die Anpassung nichts.

In einer E-Mail an die Kunden teilt simquadrat mit, dass den Kunden durch die Preisänderungen ein außerordentliches Kündigungsrecht zusteht. Sobald diese die E-Mail erhalten hätten, könne der Vertrag vier Wochen lang gekündigt werden. Danach telefonieren alle Kunden zu den neuen Konditionen. Eine Übersicht der neuen beziehungsweise alten Preise findet sich auf der Internetseite von simquadrat.

Starttermin für LTE-Netz noch unklar

Der Anbieter hinter simquadrat, sipgate, ist in Deutschland als virtueller Mobilfunk-Netzbetreiber tätig. So nutzt sipgate die Sendemasten von E-Plus mit, betreibt die dahinterliegende Technik jedoch selbst. Um Kunden künftig auch das mobile Surfen über das LTE-Netz zu ermöglichen, seien zuerst Umbauten im Kernnetz von Nöten. Lesen Sie mehr Details zu den LTE-Plänen von sipgate in unser ursprünglichen News.

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