Fusion

Zukunft von simquadrat & Co. auch nach E-Plus-Übernahme gesichert

Nach der Fusion der Mobilfunk-Netzbetreiber o2 und E-Plus ist die Zukunft einiger kleinerer Anbieter dieser Netze weiterhin gesichert. Bestehende Verträge mit den Service-Providern sollen laut Telefónica noch bis 2025 verlängert werden. Lesen Sie dazu mehr in unserer Meldung.
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Die Zukunft von simquadrat & Co. ist auch nach der E-Plus-Übernahme gesichertDie Zukunft von simquadrat & Co. ist auch nach der E-Plus-Übernahme gesichert Eine der Fragen nach der Fusion der beiden kleineren deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber o2 und E-Plus ist die Zukunft von kleineren Anbietern, die die Netze der beiden Betreiber zur Realisierung ihrer eigenen Produkte einsetzen. Während sich Telefónica zur Zukunft eigener Marken und Tochterfirmen wie Fonic oder Tchibo mobil bzw. simyo und Blau auf der Seite von E-Plus heute noch nicht äußert, ist der Fortbestand von Service-Providern auch langfristig gesichert.

Auch der virtuelle Mobilfunk-Netzbetreiber sipgate, der mit seinem Privatkunden-Angebot simquadrat und der Geschäftskunden-Lösung die Funkmasten von E-Plus mitnutzt, die dahinterliegende Netztechnik aber selbst betreibt, wird seine Dienste weiterhin anbieten können, wie das Unternehmen auf Anfrage von teltarif.de bestätigte. Telefónica selbst will die Verträge von Service-Providern bis 2025 verlängern.

Kurzfristige Bestätigung für Vertragsverlängerung erwartet

sipgate geht nach eigenen Angaben davon aus, kurzfristig eine entsprechende Bestätigung für die Vertragsverlängerung zu erhalten. Die entscheidende Frage sei jedoch die Preisgestaltung. Hier habe sich die EU-Kommission augenscheinlich auf einen fragwürdigen politischen Deal eingelassen. Es sei zu befürchten, dass am Ende der Kunde die Zeche dafür zahlen müsse.

In der Tat zeigen Beispiele wie Österreich, wo sich die Zahl der Mobilfunk-Netzbetreiber in den vergangenen Jahren von fünf auf drei reduziert hat, dass sich durch den geringeren Wettbewerb die Preise für die Verbraucher wieder erhöhen können. In der Alpenrepublik machen die Netzbetreiber selbst vor Preissteigerungen für Bestandskunden nicht Halt, obwohl den Kunden dadurch ein außerordentliches Kündigungsrecht zusteht.

simquadrat bietet bundes- und europaweite Homezone auf Prepaid-Basis

sipgate bietet seit Frühjahr vergangenen Jahres sein Prepaid-Produkt simquadrat auf dem deutschen Mobilfunkmarkt an. Dabei bietet die sipgate-Marke einige Features, die man bei anderen Marktteilnehmern bislang vergeblich sucht. So gibt es hier eine Festnetznummer mit bundes- und europaweiter Homezone auf Prepaid-Basis. Zudem hatte simquadrat schon im vergangenen Jahr auf Roaming-Gebühren im EU-Ausland verzichtet.

Nicht zuletzt können die Kunden bei Bedarf mehrere Rufnummern auf einer SIM-Karte nutzen und auf Wunsch ausländische Festnetznummern hinzubuchen. Unbekannte Anbieter lassen sich gegebenenfalls automatisch abweisen oder auf die Mailbox weiterleiten.

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