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simyo-Messenger sayHey im Test: WhatsApp-Alternative jetzt verfügbar

Wir haben den simyo-Messenger sayHey, der WhatsApp Konkurrenz machen und durch Sicherheit punkten soll, einem Test unterzogen. Lesen Sie über die Features, die sayHey derzeit bietet sowie über die Leistungsmerkmale, die die App derzeit noch vermissen lässt.
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Anlässlich der Vorstellung seiner neuen Tarifstruktur hat simyo Anfang April auch einen eigenen Smartphone-Messenger angekündigt, der WhatsApp, Threema, Telegram und anderen vergleichbaren Diensten Konkurrenz machen soll. Seit dem Wochenende ist sayHey, wie sich der simyo-Messenger nennt, verfügbar. Die Nutzung ist nicht auf simyo-Kunden beschränkt, sondern für alle Interessenten möglich. Wir haben die App einem kurzen Test unterzogen.

sayHey gibt es für das Apple iPhone sowie für Smartphones, die auf dem Android-Betriebssystem von Google [Link entfernt] basieren. Zudem kann der Messenger über den Internet-Browser am PC bzw. Mac genutzt werden. Als Vorzug stellt simyo die 128-Bit-AES-Ende-zu-Ende-Verschlüsselung heraus, die dazu beitragen soll, dass Nachrichten nur vom Absender und Empfänger gelesen werden können.

Parallelnutzung auf beliebig vielen Geräten

sayHey will mit Verschlüsselung punktensayHey will mit Verschlüsselung punkten Der Messenger lässt sich nach simyo-Angaben auf beliebig vielen Geräten parallel nutzen. Dabei steht der Nachrichtenverlauf auf allen Handhelds gleichzeitig zur Verfügung. Darüber hinaus wirbt simyo dafür, dass sich auch Gesprächspartner erreichen lassen, die sayHey noch nicht nutzen. In diesen Fall wird die Mitteilung per SMS verschickt.

Wir haben sayHey auf einem iPhone 5S von Apple installiert. Dabei wurde nach der Installation ähnlich wie bei vergleichbaren anderen Messengern zunächst die eigene Handynummer verifiziert. Zu diesem Zweck erhielten wir nach der Eingabe der Mobilfunknummer eine SMS mit einer Zahlenkombination, die in ein hierfür vorgesehenes Feld der App eingegeben werden musste.

Zum Anlegen eines kostenlosen Accounts mussten wir noch eine E-Mail-Adresse angeben und hierfür ein Passwort vergeben. Danach stand sayHey zur Verfügung und wir erhielten vom Messenger-System eine Begrüßungs-Nachricht. Diese soll angeblich vom Telefonbuch-Eintrag "o2-MultiCard-Abfrage" verschickt worden sein, was natürlich nicht stimmt. Warum das System diesen Kontakt mit der eigenen Willkommensnachricht verbunden hat, bleibt unklar.

Kontakte werden wenige Minuten nach Ersteinrichtung angezeigt

Begrüßungsnachricht nach der Erstinstallation des MessengersBegrüßungsnachricht nach der Erstinstallation des Messengers Während der Ersteinrichtung der App haben wir auch dem Zugriff auf das Adressbuch zugestimmt, das nun nach Kontakten gescannt wurde, die ebenfalls sayHey verwenden. Nach wenigen Minuten war der Vorgang abgeschlossen, wobei im Vergleich zu WhatsApp oder auch Viber und Line nur wenige Nutzer gefunden wurden, die ebenfalls sayHey installiert haben.

Mit den Nutzern lässt sich dann ähnlich chatten wie mit den Konkurrenzprodukten. Der eigene Online-Status wird nicht angezeigt und man sieht auch nicht, wenn der Chat-Partner gerade eine Nachricht eingibt. Eine Lesebestätigung erhält man in Form eines kleinen Symbols, das nach dem Abschicken einer Mitteilung zunächst schwarz erscheint und rot angezeigt wird, sobald der Gesprächspartner die Nachricht gelesen hat.

Auf Seite 2 lesen Sie, wie Sie mit sayHey telefonieren und SMS verschicken können und welche weiteren Erfahrungen wir mit dem simyo-Messenger gemacht haben.

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