Themenspecial Reise und Roaming Verschlechterung

simyo: Nach Migration zu Blau schlechterer Roaming-Tarif

simyo-Kunden freuten sich im September über niedrigere Roaming-Kosten. Doch jetzt wurde die Handynutzung im Ausland wieder teurer. Wir fassen den Werdegang der Roaming-Preise zusammen.
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Wie berichtet hat Telefónica damit begonnen, neben Kunden mit einem festen Vertragsverhältnis auch Nutzer von Prepaidkarten auf neue Marken umzustellen. So werden Besitzer von simyo-Prepaidkarten nun Kunden von Blau. Dabei sollen die Nutzer ihre gewohnten Tarife auch nach dem Markenwechsel weiter nutzen können.

Zumindest in einigen Fällen kam es in den vergangenen Tagen bereits zu Problemen mit Optionen, die beispielsweise bei Base Go buchbar waren, nach der Umstellung auf o2 aber weggefallen sind. Die Telefónica-Pressestelle hat unterdessen Abhilfe versprochen. Das gilt bisherigen Kundenberichten zufolge aber offenbar nur für Nutzer, die die fragliche Option zum Zeitpunkt der Portierung auch gebucht hatten.

simyo-Kunden im 9-Cent-Tarif durften sich vor rund zwei Monaten über günstigere Roamingkonditionen freuen, wie Nutzer des Telefon-Treff-Forums beobachtet haben. Zahlten diese noch Ende August im EU-Ausland und in der Schweiz 9 Cent pro Minute und 7 Cent pro SMS, wie Nutzern nach Grenzübertritt und Einbuchen ins ausländische Netz per Kurzmitteilung mitgeteilt wurde, so wurde das Roaming im September günstiger.

Für wenige Wochen günstigerer Roaming-Tarif

Probleme nach MarkenwechselProbleme nach Markenwechsel Den Beobachtungen zufolge wurde ein Preis von 5,95 Cent pro Minute für abgehende Gespräche in die EU-Staaten und in die Schweiz angegeben. Eingehende Telefonate blieben kostenlos, während eine SMS für nur noch 2,38 Cent verschickt werden konnte. Auch der mobile Internet-Zugang wurde günstiger. Der Preis für die Übertragung von einem Megabyte Daten verringerte sich von 23 Cent im August auf 5,95 Cent im September.

Nach der Migration zu Blau dürfte sich so mancher bisherige simyo-Kunde vor dem Kopf gestoßen fühlen, denn nun gilt laut Info-SMS nach dem ersten Einbuchen ins ausländische Netz wieder ein Minutenpreis von 9 Cent für abgehende Anrufe. Kunden mit Flatrates und Inklusivminuten zahlen einen Aufschlag von minütlich 5 Cent. Eingehende Sprachverbindungen bleiben kostenlos.

Der SMS-Versand verteuert sich wieder auf 7 Cent. Nur für Kunden mit Flatrate und Inklusiv-SMS verringert sich der Preis auf 2 Cent. Auf den mobilen Internet-Zugang geht der Netzbetreiber in der aktuellen Roaming-Info nicht ein. Zum Juni kommenden Jahres sollen die Aufschläge für die Mobilfunk-Nutzung im Ausland weitgehend entfallen. Hierzu ist vor wenigen Tagen ein möglicherweise entscheidender Durchbruch erzielt worden, wie wir in einer weiteren Meldung berichten.

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