Test

Simvalley Mobile SP-140: Der Dual-SIM-Androide im Test

Ice-Cream-Sandwich-Software, gute Verarbeitung, schlechte Kamera

Der Datenzugang kann ebenfalls im Dual-SIM-Menü aktiviert werden. Dabei muss nicht zwingend die für Videotelefonie und UMTS gewählte Karte auch für andere Online-Dienste dienen, auch wenn dies natürlich sinnvoll ist, da die Performance ansonsten auf EDGE-Geschwindigkeit beschränkt ist, wenn man sich nicht gerade im Bereich eines WLAN-Hotspots befindet.

Unverbasteltes Android an Bord

PEARL SP-140 4.5

Die Benutzeroberfläche des Simvalley Mobile SP-140 kommt Besitzern eines Google Nexus S oder Galaxy Nexus sehr bekannt vor. Im Gegensatz zu nahezu allen anderen Herstellern hat Simvalley nämlich über das Android-Betriebssystem keine eigene Benutzeroberfläche gelegt. Den Nutzer erwartet eine nahezu unverbastelte Firmware. Ausnahmen stellen lediglich das Dual-SIM-Menü und der vorinstallierte Dolphin Browser HD dar.

Dual-SIM-Menü nach Einlegen neuer SIM-Karten Dual-SIM-Menü nach Einlegen neuer SIM-Karten
Foto: teltarif
Auch die Google-Dienste sind vollständig an Bord, obwohl man sich im Gegensatz zu den meisten anderen Android-Smartphones nicht direkt beim ersten Boot-Vorgang mit seinem Google-Konto anmelden kann. Die Abfrage der eigenen Benutzerdaten erfolgt aber beim ersten Zugriff auf einen Google-Dienst. Mit dem SP-140 hat es nun auch die aktuelle Version von Google+ auf ein Pearl-Handy geschafft. Bei früheren Geräte-Generationen ließ sich entweder nur ein veralteter, im Play Store gar nicht mehr vorhandener Client installieren, oder das soziale Netzwerk von Google war überhaupt nicht verwendbar.

Das 4,5 Zoll große Display des Simvalley Mobile SP-140 bietet eine Auflösung von 540 mal 960 Pixel und die Darstellung von Webseiten oder Fotos ist in der Tat sehr gut. Die Bedienung des Telefons ist weitgehend flüssig, wenn man nicht zu viele Apps im Hintergrund geöffnet hat. Das Simvalley Mobile SP-140 verfügt über einen Single-Core-Prozessor, der mit 1 GHz getaktet wird. Das ist weniger als bei aktuellen Spitzenmodellen. Dafür ist das Pearl-Handy aber vertragsfrei auch schon für 219 Euro zu bekommen.

Mobiles Internet mit bis zu 14,4 MBit/s

Blick ins Menü des Simvalley Mobile SP-140 Blick ins Menü des Simvalley Mobile SP-140
Foto: teltarif
Der mobile Internet-Zugang erfolgt über HSDPA mit bis zu 14,4 MBit/s. Das ist ebenfalls weniger als bei Spitzen-Smartphones, aber deutlich mehr, als die meisten aktuellen Verträge hergeben, bei denen die Downloadrate oft auf 7,2 MBit/s begrenzt ist. Etwas mager ist beim Simvalley Mobile SP-140 allerdings der Upstream. Hier ist die UMTS-Erweiterung HSUPA nicht verfügbar, so dass Uploads nur mit maximal 384 kBit/s möglich sind. Schön ist die Möglichkeit, das Smartphone auch als USB-Modem oder als WLAN-Hotspot einzusetzen.

Dank eines allerdings nicht sehr empfangsstarken GPS-Empfängers lässt sich das Simvalley Mobile SP-140 auch für die Navigation einsetzen. Google Maps Navigation ist hierzu vorinstalliert. Andere Navi-Apps können nachinstalliert und auf einer microSD-Speicherkarte abgelegt werden, die allerdings nicht zum Lieferumfang gehört. Nachteil bei der Kartennutzung: Das Smartphone von Pearl verfügt über keinen elektronischen Kompass.

Auf der dritten und letzten Seite lesen Sie, welche Erfahrungen wir mit der Kamera des Simvalley Mobile SP-140 gemacht haben und wie unser Gesamteindruck ausfällt.

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