2G

simquadrat startet National Roaming über GSM

Wir berichten darüber, was sich bei simquadrat und sipgate team nach der Freischaltung von National Roaming über GSM als nächstes tut. Schon bei der Einführung von National Roaming im UMTS-Netz mussten die Kunden der sipgate-Marken länger warten.
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Jetzt National GSM-Roaming bei simquadratJetzt National GSM-Roaming bei simquadrat Telefónica hat im Mai National Roaming im GSM-Netz für seine eigenen Kunden sowie für die Nutzer von SIM-Karten von Partnermarken wie Tchibo mobil, Aldi Talk oder Fonic freigeschaltet. Das heißt, Kunden aus dem früheren E-Plus-Netz haben nun auch Zugriff auf das GSM-Netz von o2 und umgekehrt. Im UMTS-Standard besteht diese Roaming-Möglichkeit schon seit mehr als einem Jahr.

Bereits bei der Aktivierung des UMTS-Roamings gab es für die Kunden von simquadrat und sipgate team Verzögerungen. Hintergrund ist, dass sipgate, der Netzbetreiber, der hinter diesen beiden Marken steht, nur die Funkmasten von Telefónica nutzt, die dahinterliegende Netztechnik aber selbst betreibt.

Auch bei der Aktivierung des National Roamings im GSM-Netz mussten die Kunden der beiden sipgate-Marken länger warten. Hier gab es offenbar technische Probleme, die erst jetzt gelöst werden konnten. Ende vergangener Woche startete Telefónica den Freischaltprozess. Inzwischen gibt es auch erste positive Rückmeldungen von simquadrat-Kunden, deren Handys sich nun neben dem GSM-Netz von E-Plus auch ins 2G-Netz von o2 einbuchen.

Besserer Handyempfang auf dem Land und in Gebäuden

Durch das erweiterte National Roaming verbessert sich die Mobilfunkversorgung für die Kunden vor allem in ländlichen Regionen und innerhalb von Gebäuden, wo teilweise nur eines der beiden Telefónica-Netze gut zu empfangen ist. Telefónica wiederum erspart sich die schrittweise Freischaltung des Roamings in Gegenden, in denen die Netze von E-Plus und o2 zusammengelegt werden.

Weiter in Planung ist für die Kunden von simquadrat und sipgate team die Freischaltung der LTE-Nutzung. Hierfür hatte sipgate den Oktober als Termin genannt. Dabei bleibt es bei der auch im UMTS-Netz verfügbaren Übertragungsgeschwindigkeit von 21,6 MBit/s im Downstream. Das 4G-Netz steht aber teilweise auch an Orten zur Verfügung, in denen es keinen UMTS-Ausbau gibt.

Besonderheit bei simquadrat ist die Festnetznummer auf dem Handy, während klassische Mobilfunknummern zusätzlich hinzugebucht werden können. Dabei sind die Kunden bundesweit ohne Umleitungsgebühren auf der Festnetznummer erreichbar. Wurde die Prepaidkarte zunächst ohne feste Kosten für die Kunden angeboten, so fällt mittlerweile für Neukunden eine monatliche Grundgebühr von 5 Euro an.

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