Musik-Streaming

simfy plant komletten Relaunch bei Android und iPhone

2013 sollen komplett überarbeitete Smartphone-Apps kommen
Von Thorsten Neuhetzki
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Neues Design bei simfy Smartphone-AppsNeues Design bei simfy Smartphone-Apps Der Musik-Streaming-Dienst simfy will sein Angebot für Smartphones Anfang kommenden Jahres komplett überarbeiten. Für Android und iPhone sollen neue Anwendungen bereitgestellt werden, die der Kölner Anbieter jetzt schon in einer Preview öffentlich zur Ansicht bereitgestellt hat. Ausprobiert werden können sie allerdings aktuell noch nicht.

Der Code für die Apps sei von Grund auf neu geschrieben worden, lässt das Unternehmen die interessierten Nutuer wissen. Es wird also gleichermaßen eine neue Oberfläche sowie ein neues Code-Gerüst geben. Neu in der Bedienoberfläche soll beispielsweise eine Entdecken-Funktion sein. Diese gibt es schon in der Desktop-Variante. Hier werden dem Nutzer regelmäßig neue Alben präsentiert sowie redaktionelle Empfehlungen ausgesprochen.

Im neuen Bereich “Meine Musik” soll es die individuellen Song-Sammlungen der Nutzer, sortiert nach Künstler, Album oder Songtitel geben. Die Suchfunktion sucht schon während der Eingabe von Titel oder Interpret nach möglichen Ergebnissen und Playlisten lassen sich mit der neuen Version auch mobil editieren. Das ist bislang nicht möglich, hier lassen sich nur ganze Alben als Playliste anlegen. Zentrale Steuerung über eine SidebarZentrale Steuerung über eine Sidebar

Komplett neuer Code

simfy wird von Nutzern immer wieder wegen seiner Smartphone-Apps kritisiert. Einige sind mit den Funktionen unzufrieden, bei anderen funktionieren die Apps schlicht nicht. Diese Punkte könnten mit der neuen App beseitigt werden. Funktionen wie ein Künstler-Radio oder das Speichern eines Songs während des Hörens scheint es aber auch künftig nicht zu geben.

Lange Zeit war simfy einer der wenigen Musik-Streaming-Anbieter in Deutschland, die eine konkrete Auswahl bestimmter Titel zulassen. Bei Anbietern wie last.fm können lediglich bestimmte Musikrichtungen oder Gruppen im Radio-Modus gehört werden, nicht aber konkrete Alben. Dafür lässt sich simfy auch mit bis zu 10 Euro im Monat bezahlen. Inzwischen hat simfy aber auch Konkurrenz bekommen durch Anbieter wie beispielsweise spotify, die schon vor dem Marktstart in Deutschland als Branchengröße galten.

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