Software und Updates

So sorgen Sie für mehr Sicherheit bei Software und Downloads

Wenn Software-Herstel­ler neue Versionen oder Patches für bestehende Versionen ihrer Soft­ware herausgeben, sollte man diese so bald wie möglich instal­lieren - dafür gibt es mehrere gute Gründe.
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So sorgen Sie für mehr Sicherheit bei Software und DownloadsSo sorgen Sie für mehr Sicherheit bei Software und Downloads Viele PC-Nutzer fühlen sich sicher, wenn sie eine Antiviren-Software installiert haben. Doch solche Programme sind nur ein Baustein für den Grundschutz eines Computers. Wenn Software-Herstel­ler neue Versionen oder Patches für bestehende Versionen ihrer Soft­ware herausgeben, sollte man diese so bald wie möglich instal­lieren - dafür gibt es mehrere gute Gründe.

Regelmäßig Software-Updates installieren

Der Gedanke, kein Update zu benötigen, weil man mit der aktuell verwendeten Version einer Software zufrieden ist, führt in die Irre. Denn je älter eine Soft­ware ist, desto zahl­reicher und größer sind die bekannten und dokumentierten Sicherheits­lücken dieser Versionen. Das heißt, ein Angreifer muss noch nicht einmal selbst einen Weg ins System austüfteln, sondern kann einfach auf die inzwischen öffent­lich bekannten Informationen über diese Lücken zurück­greifen. Dies betrifft vor allem Programme, die un­mittelbar mit Internet­verbindungen arbeiten, also Browser, E-Mail-Client, Betriebs­system, Firewall usw. Auch Sicherheits­lücken des Adobe Reader werden des Öfteren mit prä­parierten PDF-Dokumenten ausgenutzt.

Bei Downloads auf die Quelle achten

Tools zum Webseiten-
Check:
Laden Sie keine Dateien oder Programme aus undurch­sichtigen Quellen aus dem Internet auf Ihren Rechner oder Ihr Handy. Software-Updates holen Sie sich am besten von der Original­seite des Herstellers oder anderen vertrauens­würdigen Quellen wie zum Beispiel den Portalen renommierter PC-Zeitschriften.

Bei kleineren kosten­losen Program­men kann es zwar vorkommen, dass man sie auf Web­seiten findet, die zunächst einmal unbekannt und daher schwer ein­zuschätzen sind. In diesem Fall sollte man sich aber mittels Internet-Recherche schnell einen Eindruck über den Leu­mund der fraglichen Anwendung und der Download-Seite verschaf­fen. Ist ein Tool weit ver­breitet und ergibt eine Google-Suche nach dessen Namen nichts Problematisches, ist es eher unwahr­scheinlich, dass damit etwas nicht stimmt.

Gerade bei populären Programm­en tauchen bei der Suche nach Download­möglich­keiten in den Er­geb­nissen der Such­maschinen auch Webs­eiten auf, die Malware vertreiben oder deren Down­loads kosten­pflichtig sind. Hier bietet es sich an, Tools zu benutzen, welche den Ruf einer Webseite beurteilen, um einen sicheren Down­load-Link zu finden. Diese Tools sind sowohl als Plug-In für Browser wie Firefox, Chrome und Internet Explorer ver­fügbar als auch als Webseite.

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