Kurzmeldung

SatelliteApp jetzt mit eigener Rufnummer nutzbar

Im AppStore für das iPhone ist eine neue Version der SatelliteApp veröffentlicht worden. Damit wird die Rufnummernportierung freigeschaltet. Kunden können diese selbst beauftragen.
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Ende September hat sipgate angekündigt, bei seiner SatelliteApp künftig auch Rufnummernportierungen zu ermöglichen. Jetzt hat Apple die neue Version 1.2.0 der Anwendung im AppStore für iPhone, iPad und iPod touch zum Download freigegeben. Mit dieser neuen Variante des VoIP-Programms wird auch die Rufnummernportierung ermöglicht.

Kunden, die ihre angestammte Handynummer zur SatelliteApp mitnehmen wollen, können die Portierung direkt über das Menü "Einstellungen" beauftragen. Hier findet sich nach der Aktualisierung auf die neue Version der Punkt "Rufnummer portieren". Etwa eineinhalb Wochen nach der Beauftragung sollte die Nummer dann die zunächst von der SatelliteApp zugewiesene Telefonnummer ersetzen.

Die Rufnummernmitnahme kostet bei der SatelliteApp nichts. Interessenten sollten aber bedenken, dass beim bisherigen Anbieter Kosten von bis zu 29,95 Euro für die Portierung anfassen können. Zudem ist der Austausch von SMS-Nachrichten über die SatelliteApp nicht möglich. So können derzeit beispielsweise auch keine Mobile-TANs von Banken empfangen werden.

MNP

SatelliteApp: Bald eigene Rufnummer ohne SIM nutzbar

Die SatelliteApp bietet in Kürze auch eingehende Rufnummernportierungen an. Der Beta-Test ist bereits gestartet. Wir haben das Angebot ausprobiert.
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SatelliteApp startet mit RufnummernportierungSatelliteApp startet mit Rufnummernportierung Die SatelliteApp bietet iPhone-Besitzern seit Anfang des Jahres die Möglichkeit, eine Handynummer auch unabhängig von einer SIM-Karte per App zu nutzen. Wer das Feature einsetzt, kann beispielsweise im Smartphone eine reine Datenkarte verwenden, ohne auf Telefonie verzichten zu müssen. Die Handynummer ändert sich auch dann nicht, wenn zum Beispiel auf Auslandsreisen eine lokale Prepaidkarte anstelle der angestammten heimischen SIM zum Einsatz kommt.

Der Dienst ist in der Basisversion, mit der die Nutzer monatlich 100 Freiminuten für Telefonate zur Verfügung haben, kostenlos. Wer mehr will, kann für 4,99 Euro im Monat die Option satellite plus buchen. Damit steht eine Flatrate für Anrufe in 51 Länder zur Verfügung. Interessenten hatten allerdings bisher das Problem, ihre angestammte Handynummer nicht nutzen zu können. Der Ableger der Internet-Telefoniegesellschaft sipgate bot die Mitnahme der Rufnummer nicht an.

In den kommenden Wochen will die SatelliteApp auch dieses Feature ermöglichen. Teilnehmer am Beta-Programm der VoIP-Anwendung für iOS haben bereits ab sofort die Möglichkeit, die eingehende Rufnummernportierung auszuprobieren. Das geschieht direkt in der App über das Menü "Einstellungen", wo der neue Punkt "Rufnummer portieren" hinzukommt. Wir haben die eingehende Rufnummernportierung bei der SatelliteApp bereits ausprobiert.

So funktioniert die Rufnummernportierung bei der SatelliteApp

Nach Anklicken des Menüpunkts erhalten die Interessenten zunächst allgemeine Hinweise - etwa dazu, dass die zu portierende Nummer dann nur noch bei SatelliteApp, nicht mehr beim bisherigen Anbieter genutzt werden kann. Es gibt auch einen Hinweis darauf, dass der SMS-Empfang nicht möglich ist und der bisherige Provider rund 30 Euro für die Rufnummernmitnahme berechnet.

Beta-Test bereits gestartetBeta-Test bereits gestartet Ist der Kunde mit diesen Konditionen zufrieden, so können zuerst die eigenen Daten eingegeben und dann die zu portierende Rufnummer inklusive dem bisherigen Vertragspartner ergänzt werden. Danach lässt sich auswählen, ob die Portierung sofort oder zum Vertragsende durchgeführt werden soll. SatelliteApp will den Kunden darüber informieren, sobald der Termin für die Rufnummernmitnahme feststeht.

Wenn der aktuell laufende Beta-Test erfolgreich verläuft, soll die Rufnummernportierung in rund zwei Wochen für alle Kunden zur Verfügung stehen. Dazu wird sipgate ein App-Update im AppStore für iPhone, iPad und iPod touch bereitstellen. In einer weiteren Meldung haben wir die SatelliteApp bereits einem Test unterzogen.

Die SatelliteApp ist bislang nur für das iPhone verfügbar. Android-Nutzer bleiben außen vor. Das soll sich nun ändern. Im ersten Schritt ist ein Testbetrieb mit 300 Teilnehmern geplant.

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