Erweitert

SatelliteApp: Neue Features für die Handynummer ohne SIM

Die SatelliteApp von sipgate hat eine perso­na­li­sier­bare Mailbox bekommen. Die neuen Features sind aller­dings kosten­pflichtig.

SatelliteApp bekommt verbesserte Mailbox SatelliteApp bekommt verbesserte Mailbox
Foto/Logo: sipgate, Montage: teltarif.de
Die SatelliteApp bietet eine Handy­nummer an, die auch ohne SIM-Karte genutzt werden kann. Die Rufnummer wird über die für Android und iOS verfüg­bare App bereit­ge­stellt und kann über eine belie­bige Internet-Verbin­dung genutzt werden. Das kann eine andere SIM-Karte mit Daten­ta­rife sein, oder auch ein WLAN-Hotspot.

Der Dienst ist in der Stan­dard­ver­sion kostenlos und bietet neben der Rufnummer selbst jeden Monat 100 Frei­mi­nuten. Für Viel­nutzer gibt es eine Plus-Version für 4,99 Euro im Monat, die als In-App-Kauf gebucht werden kann. Damit bekommen die Kunden eine Telefon-Flat­rate. Sukzes­sive wird die Plus-Option nun noch weitere Funk­tionen bekommen.

Diese Neuheiten bietet die Satel­lite-App-Mailbox

SatelliteApp bekommt verbesserte Mailbox SatelliteApp bekommt verbesserte Mailbox
Foto/Logo: sipgate, Montage: teltarif.de
Nutzer haben schon seit einiger Zeit die Möglich­keit, die Mailbox abzu­schalten, wenn sie diese nicht benö­tigen. Wer die Mailbox verwenden, aber anstelle der Stan­dard­an­sage eine persön­liche Begrü­ßung einsetzen möchte, benö­tigt hierzu die Plus-Option. Hierfür können die Anwender jetzt auch Dateien hoch­laden oder eine Text-to-Speech-Funk­tion nutzen. Die neuen Mailbox-Funk­tionen waren bereits seit einigen Wochen im Rahmen eines Beta-Tests verfügbar. Nun sind der Dateien-Upload und Text-to-Speech auch in den offi­zi­ellen Apps der sipgate-Marke zu finden. Voraus­set­zung ist ein Update auf die Version 1.8.1 der iOS-Soft­ware bzw. 1.8.2 der SatelliteApp für Android.

Große Pläne für 2020

Bereits Anfang März hatten die Macher der SatelliteApp in einem Blog-Beitrag über die Ausbau­pläne des Dienstes in diesem Jahr infor­miert. Dazu gehört die Möglich­keit einer intel­li­genten Erreich­bar­keits­steue­rung. Ferner sollen die Kunden neben der Handy­nummer auch Fest­netz­num­mern und Rufnum­mern aus dem Ausland hinzu­bu­chen können. Geplant ist auch der SMS-Empfang von Diensten - etwa für Online-Banking oder die Authen­ti­fi­zie­rung bei Messen­gern.

Für den Sommer ist schließ­lich die Einfüh­rung eines eigenen Daten­ta­rifs geplant, der direkt über die App als eSIM reali­siert wird. So sollen die Kunden neben der Tele­fonie auch den für die VoIP-Verbin­dung erfor­der­li­chen Internet-Zugang direkt über die SatelliteApp bekommen können. Hersteller wie Apple, Google und Samsung bieten bereits Smart­phones mit eSIM an.

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