Erreichbarkeit

SatelliteApp: Handynummer ohne SIM aus allen Netzen erreichbar

Die Rufnummern der SatelliteApp von sipgate ist ab sofort aus allen deutschen Mobilfunknetzen erreichbar. Als nächstes Projekt ist eine neue Tarifoption geplant.
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Seit Februar bietet sipgate die SatelliteApp für iOS an, nachdem zuvor bereits ein geschlossener Betatest durchgeführt wurde. Mit der Anwendung bekommen die Interessenten kostenlos eine deutsche Mobilfunknummer, die unabhängig von der verwendeten SIM-Karte verwendet werden kann. Ebenfalls kostenlos können die Kunden jeden Monat 100 Minuten lang abgehende Anrufe führen. Eingehende Gespräche sind kostenlos.

Bislang hatten die Kunden aber massive Erreichbarkeitsprobleme. Aus dem Mobilfunknetz von Vodafone waren die im Regelbetrieb der SatelliteApp vergebenen Rufnummern nicht erreichbar. Wie sipgate jetzt mitteilte, ist diese Einschränkung ab sofort Geschichte. Auch aus dem Vodafone-Netz sind die SatelliteApp-Kunden demnach erreichbar. Das zeigte sich auch im Rahmen eines kurzen Tests von teltarif.de.

Nicht bekannt ist, inwiefern es möglicherweise noch zu Problemen bei Anrufen aus dem Ausland kommt. Wie sipgate weiter mitteilte, hofft das Unternehmen, mit der SatelliteApp eine "echte Mobilfunkalternative" anbieten zu können. Dabei gilt es allerdings zu bedenken, dass die Rufnummer nur dann nutzbar ist, wenn das Smartphone über eine Internet-Verbindung verfügt. Vor allem mobil im Auto oder in der Bahn bzw. generell in ländlichen Regionen kann es zu erheblichen Einschränkungen im Vergleich zu herkömmlichen Handy-Telefonaten kommen.

Diese Pläne will SatelliteApp als nächstes umsetzen

Verbesserte Erreichbarkeit für SatelliteAppVerbesserte Erreichbarkeit für SatelliteApp Als nächster Schritt will sipgate die Tarifoption Satellite Plus einführen. Damit haben die Kunden für eine monatliche Grundgebühr von 5 Euro eine Flatrate für Anrufe in insgesamt 51 Länder weltweit zur Verfügung. Allerdings weist die Liste der Staaten, in die mit der SatelliteApp Anrufe möglich sind, auch Lücken auf. Beispielsweise sind Verbindungen in die Schweiz nicht möglich.

Weiterhin in Planung ist auch die Möglichkeit, bestehende Mobilfunknummern zur SatelliteApp zu portieren. Für SMS ist zumindest der Empfang vorgesehen - etwa um Mobile-TANs empfangen zu können. Ein vollwertiger Kurznachrichtendienst, der auch den Versand von Textmitteilungen ermöglicht, ist dagegen nicht vorgesehen. Im Laufe des Jahres soll die App zudem auch für Android-Smartphones zur Verfügung stehen. Auch eine Web-Version ist vorgesehen.

Wir haben die SatelliteApp kurz nach dem Start des Regelbetriebs einem kurzen Test unterzogen. In einer weiteren Meldung erfahren Sie, welche Erfahrungen wir dabei gemacht haben.

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