Es faltet wieder

Huawei Mate X: Falt-Handy kommt doch nicht im September

Das Thema Fold­ables ist eine In-den-Kinder­schuhen-stecken-Ange­legen­heit. Sowohl Samsung als auch Huawei haben ihre Konzepte für den Markt­start verschoben. Trotzdem sind jetzt neue Patente aufge­taucht - auch von Xiaomi.
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Von Samsung und Xiaomi sollen neue Patente für falt­bare Smart­phones exis­tieren. Die nieder­ländi­sche Seite LetsGoDigital hat die Vorstel­lung von den poten­ziell neuen Geräten in einem 3D-Rende­ring visua­lisiert.

Außerdem wird darüber berichtet, dass sich der Release des falt­baren Smart­phones von Huawei noch­mals verschieben soll.

Xiaomi Fold­able mit Triple-Kamera

Die Render­bilder zeigen ein Display, das sich an den Seiten abkni­cken lässt. Auf diese Weise entsteht aus einem Tablet-Format eben eine Smart­phone-Größe. Die abge­knickten Bereiche des Displays offen­baren laut Vorstel­lung von LetsGoDigital auch auf der Rück­seite noch nutz­bare Bereiche. Wie das aber letzt­lich in der Realität aussehen könnte, bleibt abzu­warten.

Renderbilder eines neuen Xiaomi Foldables
Renderbilder eines neuen Xiaomi Foldables
Auffällig ist die rück­seitige, vertikal ange­ordnete Triple-Kamera, die auf den Patent­skizzen zu sehen ist. Laut Bericht muss das Fold­able erst voll­ständig ausge­klappt werden, damit Fotos geschossen werden können. So wäre der Nutzer immer gezwungen, mit einem Tablet Fotos zu machen, was in der Praxis für Unmut sorgen könnte.

Eine Selfie­kamera ist auf den Bildern nicht zu sehen. Denkbar ist, dass sich diese unter dem Display befindet.

Samsung Fold­able mit Z-Design

Ein anderes Patent zeigt ein Samsung-Fold­able, dessen Bild­schirm sich im Z-Format knicken lässt. Damit verfüge das Smart­phone über drei Bild­schirm­teile, von denen sich eins nach vorne klappen und eins nach hinten klappen lässt.

Renderbilder eines neuen Samsung Foldables
Renderbilder eines neuen Samsung Foldables
Das Design soll aber auch das Zusam­menfalten so ermög­lichen, dass der mitt­lere Bild­schirm­bereich zum Haupt­screen trans­feriert.

Denkbar wäre, dass das Panel in zusam­menge­falteten Zustand eine Diago­nale von 6,6 Zoll hat, während die Tablet-Vari­ante mit 10,4 Zoll an Größe zulegt.

Huawei Mate X kommt (noch) später

Huawei hatte den Release seines Fold­ables Mate X verschoben. Bislang galt spätes­tens September als neuer Termin für ein Fold­able, dessen mögli­ches Re-Design schon öffent­lich wurde. Bis jetzt. Das Online-Portal Tech­radar berichtet darüber, dass sich der Termin für das Huawei-Fold­able nochmal verschieben wird und ein Release vor November als nicht mehr möglich erscheine. Grund­sätz­lich soll sich Huawei aber sicher sein, dass das Smart­phone mit dem zusam­menfaltbaren Display noch in diesem Jahr auf den Markt kommen wird. Inter­essant ist, dass in dem Bericht schon über den Nach­folger speku­liert wird, der 2020 erscheinen und mehrere Displays haben könnte als das aktuell erwar­tete Mate X.

Sollte das Mate X nächsten Monat nicht erscheinen, hätte Samsung bislang das Fold­able-Monopol auf dem Markt der großen Hersteller. Denn der Neustart des südko­reani­schen Falt­geräts wird eben­falls für den September gehan­delt.

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