Themenspecial 'Computer' Versteckte Kamera

Samsung stellt seine Under-Display-Kamera UPC vor

Samsung scheint mit seiner Under-Display-Kamera vor der Markt­reife zu stehen, das Modul wird in einem Teaser vorge­führt. Zunächst berei­chert es das Design-Note­book Blade Bezel.

Dieses Jahr dürfte bei vielen Smart­phones in höheren Preis­klassen die Selfie-Knipse unter den Bild­schirm wandern, Samsung demons­triert in einem neuen Video seine Under-Display-Kamera. Das Modul findet aller­dings nicht umge­hend in den Galaxy-Mobil­geräten, sondern zuerst in einem Design-Note­book Verwen­dung. Blade Bezel nennt sich der trag­bare Computer, dessen Vorzüge in einem Teaser-Clip gezeigt werden. Neben der unter dem Display inte­grierten Front­kamera wartet das Laptop mit extrem schmalen Rändern auf. Es soll ein Screen-to-Body-Ratio von 93 Prozent geben.

Samsungs erstes Produkt mit UPC naht

Samsungs UPC (Under-Display-Camera) Samsungs UPC (Under-Display-Camera)
Samsung
UPC, ausge­schrieben Under-Panel-Camera, nennt der Hersteller sein verstecktes Objektiv. Im inak­tiven Zustand ist das Modul nicht erkennbar, erst bei Bedarf, etwa während Video­chats oder Selbst­por­träts, offen­bart es sich. Möglich ist dieses Verfahren dank einer trans­parent schalt­baren Fläche des OLED-Panels, die sich ober­halb der Front­kamera befindet. Im Smart­phone-Segment nahm ZTE mit seinem Axon 20 5G im September 2020 eine Vorrei­ter­rolle ein. Es handelt sich um das welt­weit bislang einzige Handy mit Under-Display-Kamera. Samsungs nagel­neue Galaxy-S21-Serie nutzt noch eine Punch-Hole-Lösung.

Erst das Galaxy Z Fold 3, das im kommenden Herbst erscheinen dürfte, könnte eine unter­halb des Panels verbaute Optik haben. Zunächst tastet sich der Elek­tronik­kon­zern mit dem Blade Bezel getauften Note­book an die Thematik für den Endkun­den­markt heran.

Was bietet das Samsung Blade Bezel?

Das Blade Bezel Das Blade Bezel
Samsung
Im einmi­nütigen Video, welches Samsung auf seiner Seite des chine­sischen Forums Weibo (via xda-deve­lopers) publi­zierte, geht es ausschließ­lich um das Display des Laptops. Einen Rahmen um den Bild­schirm gibt es kaum noch und ein die Darstel­lung unter­bre­chendes Loch fehlt dank UPC. Das Panel hat eine Dicke von ledig­lich einem Milli­meter. Außerdem wiegt die OLED-Anzeige im Vergleich zu IPS-LCDs 50 g weniger (130 g anstatt 180 g). Abge­sehen von diesen Merk­malen mutet auch die untere Hälfte des Samsung Blade Bezel, welche die Tastatur und das Touchpad beinhaltet, äußerst schlank an.

Weiter­füh­rende Infor­mationen zur verbauten Hard­ware des Note­books fehlen bislang genauso wie Details zum Preis und der Verfüg­bar­keit.

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