Smartphone-Design

Statt Notch: Samsung arbeitet an einer In-Display-Kamera

Während die Konsumenten sich uneins sind, ob die Notch gut oder schlecht ist, hält Samsung bekanntermaßen wenig von der Aussparung. Mit einer neuen Technologie, mit der die Frontkamera unter das Display wandert, könnte die Kerbe obsolet werden.
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Was Firmen wie Huawei, Vivo und Oppo bereits mehrfach mit dem Fingerabdrucksensor gemacht haben, soll Samsung nun bei der Selfie-Kamera anstreben. Ein Brancheninsider beteuert, dass der Hersteller an einer Lösung arbeitet, die vordere Knipse unter den Bildschirm zu bekommen. Das Verfahren sei allerdings noch in einer frühen Phase, es würden nur eine handvoll Prototypen existieren. Mit einer Markteinführung eines ersten Galaxy-Smartphones mit In-Display-Kamera wird erst in zwei Jahren gerechnet. Die Technik wäre also ein Kandidat für das Galaxy S11.

Eine weitere Komponente soll unter die Anzeige wandern

Wird 2020 auch ein Galaxy Note 11 mit In-Display-Fingerabdruckscanner erscheinen?Wird 2020 auch ein Galaxy Note 11 mit In-Display-Fingerabdruckscanner erscheinen? Smartphones, deren Front fast ausschließlich aus Display besteht, sind das angestrebte Ziel der meisten Hersteller. Elemente, die bei einer möglichst effizienten Bauweise stören, werden entweder in den Screen integriert (Fingerabdrucksensor) oder komplett aussortiert (3,5-mm-Klinkenstecker). Bei der Frontkamera wäre ein Verzicht aufgrund von Videochats und Selfies keine gute Idee, also sucht man andere Lösungen. Wie Max, ein gut vernetzter Redakteur von AllAboutSamsung, in einem Twitter-Post mitteilt, verfolgt Samsung einen ganz bestimmten Ansatz. „Samsung arbeitet an einer neuen Technologie, um die Frontkamera unter dem Display zu verstecken“, beteuert er in seiner Nachricht. Seine Quellen bestätigten, dass es bislang wenige Vorabmodelle gebe, Max selbst rechnet nicht mit einer Verfügbarkeit eines Endgeräts vor 2020. Falls es Probleme bei der Entwicklung gibt, könnte die Konstruktion sogar erst im Galaxy S12 anstatt im Galaxy S11 landen.

In-Display-Kamera würde Samsungs bisherigem Ansatz entsprechen

Der südkoreanische Konzern ist derzeit eine Art Rebell in der Branche, denn während sich ein Großteil der Hersteller mit der sogenannten Notch angefreundet hat, meidet der Galaxy-Schöpfer die Kerbe im Bildschirm. Mit dem im Display verbauten Fingerabdruckscanner der Galaxy-S10-Produktfamilie findet das Modul wieder seinen Weg zur Vorderseite, ohne dass Platz unterhalb der Anzeige verschwendet wird. Was mit der biometrischen Entsperrung geht, dürfte auch mit einer Kamera machbar sein, wodurch Samsung den Umweg über eine Notch geschickt umschiffen würde. Damit dürfte das Unternehmen bei vielen Smartphone-Fans Pluspunkte sammeln, da die Kerbe im Display die Gemüter spaltet.

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